Hallo liebe Community,
ich versuche einen Mitarbeiter mit permanentem Lohnsteuerjahresausgleich bei Lohnsteuerklasse 6 abzurechnen, der eine Nettolohnvereinbarung hat.
Meines Erachtens rechnet DATEV LODAS da falsch, oder habe ich einen Denkfehler?
Das Programm rechnet den Nettolohn in Brutto so um, als würde ganz normal mit Lohnsteuerklasse 6 abgerechnet
(Bei einem Versuch mit reiner Steuerklasse 6 kam der richtige Nettolohn heraus)
Nun wird aber bei der Abrechnung mit permanentem Lohnsteuerjahresausgleich nur die geringer anfallende Steuer abgezogen.
Somit hat der Mitarbeiter ein höheres Netto als vereinbart.
Das ganze passiert sowohl bei Nettostundenlohn als auch bei Nettolohn.
Hat da jemand eine Lösung für mich?
LG Mi_H
Hallo @Mi_H,
bitte prüfen Sie zuerst, was Sie in den Mandantendaten | Steuer | Allgemeine Daten |
Register: Lohnsteuer-Jahresausgleich geschlüsselt haben.
Bei Mitarbeitern, die Netto-Lohn vereinbart haben, ist eine weitere Angabe in den
Bewegungsdaten | Sonstige Angaben | Laufender Monat bzw. Nachberechnung |
Register: LSt-JA notwendig.
In unserem Dokument Lohnsteuerjahresausgleich unter Punkt 3.2 bzw. 3.3 finden Sie das
Vorgehen genau beschrieben.
Hallo Frau Nagengast,
über den Tip mit den Bewegungsdaten hatte ich mich richtig (aber zu früh) gefreut 🙂
Leider mag LODAS da nur eine Eingabe wenn es sich um den Dezember und den normalen Lohnsteuerjahresausgleich handelt.
Bei mir handelt es sich jedoch um den permanenten Lohnsteuerjahresausgleich bei kurzfristigen Beschäftigungen. Und da bleiben die Felder in den Bewegungsdaten leider ausgegraut.
Der "normale" Lohnsteuerjahresausgleich ist in den Mandantenstammdaten mit "Lohnsteuerjahresausgleich nach R42b" geschlüsselt.
VG Mi_H
OK jetzt habe ich nochmal nachgelesen:
https://apps.datev.de/help-center/documents/1005826
hier steht tatsächlich als Voraussetzung "kein Nettolohn"... anscheinend kann das dann nicht vernünftig berechnet werden.
Danke fürs mitdenken 🙂