1 2 3 4 5 Zurück Weiter 134 Antworten Neueste Antwort am 17.12.2018 13:25 von archilleus Gehe zum ersten Beitrag
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      • 60. Re: Was halten Sie von den Zukunftsbildern der Konzeptstudie?
        sibilledecker Aufsteiger

        Im Zweifelsfall nicht. Ich denke  nur an ein Mandat, das ich übernommen habe. Der Mandant konnte kein Wort Deutsch und auf den Rechnungen für die Buchhaltung stand "Übersetzungen". Es war eine Steuerberaterkollegin, die dieses Konstrukt mitgespielt hat und die Rechnung für die Steuererklärung geschrieben hat. Beraten wurde der Mandant nicht. Der Mandant hatte niemals etwas mit der Kollegin zu tun, hat die Dame nie gesehen. Ich habe die Steuererklärung fertig gemacht. Wenn der Mandant 2017 beraten gewesen wäre, dann hätte er sich Steuernachzahlungen von knapp 18 000 EUR sparen können. Die Alternativberechnung konnte ich mir nicht verkneifen. Das rechne ich ihm in der Abschlussbesprechung vor.

         

        Ein Kollege hat mir eine Mail geschickt, dass einer seiner Mandanten jetzt die Steuerplanungsrechnungen für eine Unternehmensnachfolge "billig" beim  Lohnsteuerhilfeverein machen lassen will...

         

        Nicht aufregen. Alles gut.

         

        Wir werden zukünftig viel mehr mit völlig verkorksten Sachverhalten zu tun haben. Weil die Mandanten "online" alles billiger und besser bekommen. Und da sie keine Ahnung haben und das, was sie in die Onlinetools eingegeben haben, noch nicht mal auf Plausibilität hin prüfen können, geht es halt schief.

         

        Traum:

        Ich muss keine Fibu mehr machen. Die Löhne laufen automatisch durch (hoffentlich!). Ich bekomme von meiner Software ordentlich aufbereitete, super visualisierte Daten, die ich auswerten und meiner Beratung zu Grunde legen darf. Ich muss mich nicht mehr mit Schnittstellen rumärgern. Auslandsdaten laufen sauber in meinen Datenpool ein. Die Maschine kann automatisch das ausländische Steuerrecht und die DBAs berücksichtigen.

        Ich DARF mich aufs steuerliche und betriebswirtschaftliche Beraten beschränken.

        Traum Ende.

         

        Realität: ich darf verknitterte, getackerte Belege scannen, die ich noch nicht mal in einer EST-Erklärung verknüpfen kann. ....

        4 von 4 Personen fanden dies hilfreich
        • 61. Re: Was halten Sie von den Zukunftsbildern der Konzeptstudie?
          t.r. Beitragschreiber des Monats

          Hallo Herr Eberhardt,

           

          ich habe leider manchmal so etwas den Eindruck, dass hier sehr wenig getan wird. Man sieht immer den "Wildwuchs" und wundert sich, dass sich so wenig gewehrt wird. Das hat so etwas von kampflos aufgeben.

           

          Sie haben aber wahrscheinlich recht, dass einerseits die Beweisbarkeit schwierig ist und andererseits dadurch auch an der Lust solche Fälle weiter zu geben mangelt. Und dann gilt man noch als "schlechter Verlierer", wenn es sich um den Verlust eines Mandats handelt, wo man vermutet, dass es sich um einen solchen Fall handelt.

           

          Allerdings glaube ich schon, wenn man mit Aufwand das Internet und Werbeanzeigen prüft, etwas dabei rum käme. Und wenn es nur wäre, dass solche Leute merken, dass die Kammern aufpassen. Nur wahrscheinlich fehlen hier wieder die Mittel.

           

          Aber ich bin ja auch "nur" Mitarbeiter und kein Steuerberater. Müssen somit die Berufsträger für sich beurteilen.

           

          Hallo Herr Schubert,

           

          vielleicht komme ich ja noch dazu, dass ich mir in einer ruhigen Minute das Konzept anschaue. Ich hatte ja geschrieben: bisher.

           

          Seien Sie mir aber nicht böse, dass ich im Gesamten Zweifel daran hege, dass meine Meinung dazu wichtig ist. Im Verlauf diesen Jahres haben sich da bei mir so einige Zweifel aufgetan, ob die Meinung des Nutzers unbedingt noch so relevant ist. Ich will das aber jetzt nicht wieder weiter aufwärmen. Hier wurde dazu bereits genug geschrieben.

           

          Viele Grüße

          T. Reich

          • 62. Re: Was halten Sie von den Zukunftsbildern der Konzeptstudie?
            seesport Fortgeschrittener

            Ja auch Kollegen und Fachangestellte verkaufen sich in solchen Konstruktionen, kenne ähnliche Fälle. Sehr schade.

             

            Wer an einem Link zu einem solchen „Anbieter“ interessiert ist, schreibt mir bitte eine PN und sagt mir dann ggf. die Meinung dazu.

            Geändert am 12.12.18 um 18:31 Uhr
            • 63. Re: Was halten Sie von den Zukunftsbildern der Konzeptstudie?
              Nicht Aktiv Fachmann

              Wer ein wenig über den Tellerrand schaut, wird Parallelen zur Politik finden.

               

              Deutschland kämpft mit der Problematik, Millionen vom Kriegsflüchtlingen unterzubringen oder gar zu migrieren oder assimilieren. Anstatt hier für die Zukunft einzubremsen und sich um die Tagesgeschäfte zu kümmern, wurde am Montag dem UN- Migrationspakt zugestimmt und wir erfahren jetzt, daß unsere Regierung maßgeblich an der Ausformulierung und Finanzierung dieses Paktes beteiligt war.

               

              Was sagt die Bevölkerung dazu?

              - Die Petition auf der Bundestagsseite bricht alle Rekorde

              - alle online- Befragungen zeigen ein deutliches Votum gegen den Pakt.

              - Wir haben aktuell Probleme mit der Migration, die gelöst werde muß.

              - Die Regierungsparteien verlieren an Zustimmung

               

              Aber... Wir (das heißt, die UN- hörige Regierung) haben das "Konzept Zukunft" (150 Mio Migranten) welches uns das Genick brechen werden.

               

              Bitte DATEV:

              - Erst einmal das Tagesgeschäft zum Laufen bringen (UO muß hochverfügbar werden)

              - Dann Gesetzliche Forderungen erfüllen (Lieferschwellen und EU- Steuerdeklarationen)

              - Dann Programme auf den Stand der Zeit bringen (Versionierung, Rückgänigmachen)

              - Parallel UO auf den Stand der Zeit bringen (Vorerfassung, Datenschnittstellen, usw.  )

              - usw. usw...

               

              Wenn das alles läuft, dann hat DATEV das Recht dazu, sich Gedanken über neue Konzepte zu machen.

               

              Wo ein "Konzept" aber eine Assimilierung der Steuergesetze der Einzelländer in ein EU- Steuerrecht sein könnte und da muß Datev vom ersten Tag an Lösungen bieten.

              Geändert am 13.12.18 um 07:14 Uhr
              • 64. Re: Was halten Sie von den Zukunftsbildern der Konzeptstudie?
                Christian Wielgoß Meister

                Hallo,

                 

                ich schaue gelegentlich auch mal über den Tellerrand - aber eine Parallele zum "UN-Migrationspakt" fällt mir doch schwer zu erkennen

                 

                In der Konzeptstudie wird ja deutlich auf die fiktionale Darstellung hingewiesen und bestimmte Aktionen oder Vorhaben der DTAEV interpretiere ich hier nicht heraus.

                 

                Keine Frage - aktuell gibt es genug Baustellen im "jetzt und hier", die erledigt werden müssen. Aber einen strategischen Blick in die Zukunft halte ich für unabdingbar - nicht nur programm-(leistungs)seitig sondern auch in Hinblick auf Was-wäre-wenn-Szenarien.

                 

                 

                Wenn das alles läuft, dann hat DATEV das Recht dazu, sich Gedanken über neue Konzepte zu machen.

                 

                 

                Ich sehe es so: Es muss alles laufen und DATEV ist in der permanenten Pflicht, sich Gedanken über neue Konzepte zu machen.

                 

                Viele Grüße

                 

                Christian Wielgoß

                1 von 1 Personen fanden dies hilfreich
                • 65. Re: Was halten Sie von den Zukunftsbildern der Konzeptstudie?
                  kirschi Beginner

                  Die DATEV hat den Link zur Studie auf Facebook gepostet und sich damit einem größeren Kreis gestellt. Leider sind dort Kommentare oder gar Kritik aber nicht erwünscht und man wird in die Community zurückverwiesen. Schade.

                  • 66. Re: Was halten Sie von den Zukunftsbildern der Konzeptstudie?
                    michael.renz Fachmann

                    Hallo „nicht aktiv“

                     

                    vorab! Ich würde es bevorzugen, bei den hier diskutierten wichtigen Themen, mit „Partnern“ zu kommunizieren und nicht mit „demonstrativen Pseudonymen“. Ist meine HÖCHSTPERSÖNLICHE - aber mir auch wichtige Ansicht.

                     

                    zur Sache selbst. Es gibt immer gute Gründe, warum man (auch die DATEV) „was zuerst“ machen müsste. Priorisierung ist wichtig. Aber bloß, weil einige Dinge zu priorisieren sind, muss und darf man andere Entwicklungen ja nicht „aus den Augen lassen“. Die Aussage

                    „wenn alles andere läuft, dann ...“

                    ist m.E. der beste Weg, sich aus jeder nach vorn gerichteten und über den Tellerrand orientierenden Diskussion zu verabschieden, denn „Prio null“ hat die Überlegung, wie sich die nahe (und fernere) Zukunft darstellen wird, hoffentlich bei Niemand - und ganz besonders nicht bei einem IT-Dienstleister der die Basis für unseren Berufsstand bietet.

                     

                    Wenn wir verantwortungsvolle Kunden und Gesellschafter dieses Unternehens sein wollen, müssen wir dieses (und damit auch uns selbst) mit den Themen befassen, die die Zukunft bringen wird - selbst dann, wenn die Gegenwart auch schon verbesserungsfähig ist.

                    Geändert am 13.12.18 um 08:05 Uhr 3 von 3 Personen fanden dies hilfreich
                    • 67. Re: Was halten Sie von den Zukunftsbildern der Konzeptstudie?
                      kirschi Beginner

                      Hallo Herr Schubert,

                       

                      als moderne, zukunftsorientierte Kanzlei, die seit 50 Jahren DATEV-Mitglied ist, finden wir auch, dass ein Blick in die Zukunft natürlich nie schaden kann. Aber worauf basiert denn Ihre Zukunftsstudie eigentlich? Das erschließt sich einem so nicht recht. Die Frage, die sich mir hier vor allem stellt, um wessen Zukunft hat es sich bei der Studie denn eigentlich gehandelt? Doch wohl mehr um die Zukunft der DATEV, als um die der Steuerberater und deren Mitarbeiter. Letztere sieht man bei Chloe ja eh nicht mehr. Haben Sie sich eigentlich mal gefragt, wie dieses Zukunftsszenario auf junge Berufsanwärter wirken könnte. Auszubildende sind von Jahr zu Jahr schwerer zu bekommen. Die benötigen wir nämlich noch in der Gegenwart.

                       

                      Mit der Gegenwart sollte sich die DATEV ab und zu dann auch mal auseinandersetzen.  Dazu würde gehören, dass die Unternehmen-online-Anwendungen, die wir beherzt und ganz zukunftsorientiert unseren Kunden empfehlen, auch unterbrechungsfrei funktionieren. Davon kann in den letzten 3 Wochen wohl kaum die Rede sein. Vom schlechten Laufzeitverhalten und fehlenden Programmfunktionen in den lokalen Anwendungen ganz zu schweigen. Liebe DATEV, realisiert doch erst einmal die Wünsche eurer Kunden in den gegenwärtigen Anwendungen, bevor produktive Arbeitszeit in unnötige Zukunftsstudien und Videos verschwendet wird. 

                       

                      Wie ich auf Facebook Ihrem Kommentar entnehmen konnte, hat die DATEV den Nachholbedarf ja bereits erkannt. Herzlichen Glückwunsch. Dann möchten wir aber jetzt auch mal Taten sehen.

                       

                      Leider hat uns diese "Studie" nur eins gezeigt, dass sich die DATEV von den Steuerberatern immer weiter entfernt. Mit dem Beschluss zur Satzungsänderung haben die Mitglieder selbst einen weiteren Grundstein dafür gelegt.

                       

                      MfG

                      Petra Kirsch

                      Geändert am 13.12.18 um 08:44 Uhr 3 von 3 Personen fanden dies hilfreich
                      • 68. Re: Was halten Sie von den Zukunftsbildern der Konzeptstudie?
                        andreashofmeister Experte

                        Und ich hatte Ulf Schubert so verstanden, dass es keine anderen Formate der Diskussion  geben sollte.

                         

                        Nun ja. Denn fehlt jetzt nur noch XING.

                         

                        MfG

                        A. Hofmeister

                        Geändert am 13.12.18 um 09:14 Uhr
                        • 69. Re: Was halten Sie von den Zukunftsbildern der Konzeptstudie?
                          Gelöschter Nutzer Einsteiger

                          Müssen wir dieses (www.datev.de/zukunft) überhaupt ernst nehmen?
                          Für mich sieht es aus, wie ein Werk aus dem Campus, welches irgendwie den Weg ins WEB fand. Nicht einmal Impressum und Datenschutzhinweise sind auf der Startseite vorhanden. Vermutlich fand keinerlei Kontakt mit dem Vorstand bzw. Programmverantwortlichen statt.

                          Offensichtlich wurde die Seite für Mobilgeräte optimiert...
                          Screenshot vom PC... (Musik dudelt im Hintergrund)

                           

                          • 70. Re: Was halten Sie von den Zukunftsbildern der Konzeptstudie?
                            bodensee Fachmann

                            zu den Themen Anwälten die zeichnungsberechtigt sind und wg. Dollarzeichen einfach alles unterschreiben hierzu kann ich durchaus auch einige Fälle beisteuern.

                             

                            Aber leider legal und daher nicht zu verhindern.

                             

                            Fehler Mängel usw. tauchen in aller Regel erst in der BP auf, und dann sind die Anwälte in aller Regel so versiert die Schuld für Fehler den Mandanten zuzuschieben.

                            2 von 2 Personen fanden dies hilfreich
                            • 71. Re: Was halten Sie von den Zukunftsbildern der Konzeptstudie?
                              bodensee Fachmann

                              Ich bin Berufsträger und habe diesbzgl. immer mal wieder mit dem GF der STbKammer Südbaden telefoniert.

                               

                              Das Beweisverfahren für 'schwarze' Schafe ist und bleibt schwierig. Da ich nun wahrlich nicht unter ARbeitsmangel leide sondern im Gegenteil seit Jahren keine neuen Mandate mehr annehmen kann habe ich mich mit dem Mißstand angefreundet das man das halt in der Sparte geschützter Beruf zumindest teilweis hinnehmen muss.

                              Was würde denn passieren wenn der Schutz der steuerlichen Hifleleistung gestrichen werden würde.

                               

                              @Frau Decker

                              sich einem EDV System anvertrauen das DBA Recht richtig anwendet, wenn es soweit ist dann benötigen wir definitiv keine STB mehr. Von dem her bin ich sehr froh das es nur ihr Traum ist.

                              Enttackern, Scannen , hoffentlich richtig buchen noch schöner richtige lohnabrechnungen machen das würde ich gerne der KI überlassen wenn es denn fehlerfrei funktioniert und nicht ich den Kopf für die KI hinhalten muss.

                              1 von 1 Personen fanden dies hilfreich
                              • 72. Re: Was halten Sie von den Zukunftsbildern der Konzeptstudie?
                                einmalnoch Fortgeschrittener

                                Von so einem Kinderkram halte ich gar nichts.

                                 

                                Die Darstellung ist nichts als nachplappern von irgendwelchen BigData Phantasien die nun schon seit Jahrzehnten durch die Welt geistern.

                                 

                                Außerdem, was ist von einem Zukunftsausblick von einem Unternehmen zu halten, welches noch nicht einmal die Hälfte des derzeit machbaren zur Arbeitserleichterung hinbekommt?

                                 

                                Sich mit dem Thema Zukunft auseinanderzusetzen ist schon wichtig, dann aber auf einem würdigen Niveau.

                                 

                                Zukunft. Gemeinsam. Mit wem?

                                1 von 1 Personen fanden dies hilfreich
                                • 73. Re: Was halten Sie von den Zukunftsbildern der Konzeptstudie?
                                  seesport Fortgeschrittener

                                  Es geht mir auch nicht nur um das verlorene Mandat, es geht mir auch um das Ansehen des Berufs des Steuerberaters.

                                   

                                  Ich hatte vor Monaten ein Gespräch mit einem Menschen, der mich - nachdem er erfahren hat, dass ich Steuerberater bin - doch recht hart angegangen ist. "Ach Sie sind auch so einer, mit euch habe ich schon so schlechte Erfahrungen gemacht!"

                                   

                                  Nach Klärung des Sachverhalts, war dies einer der (vielen) armen Menschen, die in die Insolvenz geraten sind (nach einer BP, es ging im wesentlichen um Kassenführung (da war einfach alles falsch und mit Excel) aber auch um sonstiges ganz einfaches Buchungskudelmuddel), alles mit der Hilfe des steuerberatungsfähigen "Finanzberaters", der ALLES für 50,00€ im Monat erledigt hat.

                                   

                                  Auch im Gespräch mit mir glaubte er noch er hätte damals einen Steuerberater beauftragt. Nach klärenden Worten hierzu, ist dem Herren alles aus dem Gesicht gefallen. Ich möchte an dieser Stelle nicht wiedergeben, was er mit dem angeblichen Steuerberater vorhatte (hoffentlich hat er es nicht getan ).

                                  1 von 1 Personen fanden dies hilfreich
                                  • 74. Re: Was halten Sie von den Zukunftsbildern der Konzeptstudie?
                                    bodensee Fachmann

                                    Einmal noch dann ich aus dem Thread raus.

                                     

                                    Ja auch ich kenne solche Gespräche und es ist schon erstaunlich wie wenig hier oft die Mandanten wissen oder wissen wollen. Sie gehen einfach davon aus es mit einem STb zu tun zu haben.

                                     

                                    Der letzte Fall den ich hatte, war so gestrickt das ein STB  ( in Bayern) den Jahresabschluss erstellte und hiervorOrt eine selbständige Buchhaltungskraft den gesamten Lohn und Fibu und Vorbereiteten JA erstellte. Klar war der Mandant letztlich steuerlich beraten, aber der Kollege hat natürlich die Fibu und den Lohn nicht weiter geprüft. Hätte er dies getan hätte er Unmengen von Fehlbuchungen - umsatzsteuerliche Sachverhalte  19% Umsatz anstatt §13b , mit Ust obwohl Dienstleistung in der Schweiz usw. usw. usw. festgestellt. Das kam dann aller im Rahmen einer BP hoch die für den Mandanten zunächst sehr teuer  und existenzgefährdend war. Konnte dann mit Stundung und gleichzeitiger Korrektur div. Sachverhalte halbwegs wieder gerade gebogen werden.

                                     

                                    Aber dieses Unwesen - vor allem eben dann, wenn es zu massiven Fehlern führt- sollte um unser aller Willen verhindert werden.

                                     

                                    In der Zukunft sind dann die Konkurrenten- wenn es denn welche sind- Frau Chloe aus der virtuellen Welt ?

                                    2 von 2 Personen fanden dies hilfreich
                                    • 75. Re: Was halten Sie von den Zukunftsbildern der Konzeptstudie?
                                      ulf_schubert DATEV-Mitarbeiter

                                      Hallo Frau Kirsch, schön, dass Sie hier mitdiskutieren. Ich hätte mit Ihnen auch gern auf Facebook diskutiert. Bin aber froh, dass Sie den Weg hierher gefunden haben. Es macht es einfacher, wenn wir die Diskussion auf einem Kanal führen. :-)

                                       

                                      Mit der Konzeptstudie haben wir auf Basis von möglichen Veränderungen im betriebswirtschaftlichen Umfeld einen Blick in Richtung Zukunft für Berufsstand und Genossenschaft geworfen. Sie basiert auf Input von Trendforschern und auf aktuellen Entwicklungen. Sie soll eine Diskussionsgrundlage sein, damit wir uns gemeinsam eine Meinung über erstrebenswerte und nicht erstrebenswerte Zukunftsentwicklungen bilden können.

                                       

                                      Ja, wir haben uns im Vorfeld die Frage gestellt, wie diese Konzeptstudie wirkt. Wie ist denn aus Ihrer Sicht die Wirkung auf junge Berufsanwärter?

                                      Geändert am 13.12.18 um 18:54 Uhr 1 von 1 Personen fanden dies hilfreich
                                      • 76. Re: Was halten Sie von den Zukunftsbildern der Konzeptstudie?
                                        ulf_schubert DATEV-Mitarbeiter

                                        Hallo Herr Thouw, die Konzeptstudie wurde von den Programmverantwortlichen beauftragt und einem bereichsübergreifenden Team entwickelt. Die Entwicklung der Konzeptstudie fand nicht im Campus statt. Hinweise zu Impressum und Datenschutz finden Sie am unteren Rand der Webseite.

                                         

                                        Was mich noch interessieren würde ist, was Sie von den gezeigten Zukunftsbildern halten. Halten Sie diese für erstrebenswert?

                                        • 77. Re: Was halten Sie von den Zukunftsbildern der Konzeptstudie?
                                          ulf_schubert DATEV-Mitarbeiter

                                          Hallo Herr Reich, bin gespannt auf Ihre Meinung :-)

                                          • 78. Re: Was halten Sie von den Zukunftsbildern der Konzeptstudie?
                                            Gelöschter Nutzer Einsteiger

                                            Hallo Herr Thouw, die Konzeptstudie wurde von den Programmverantwortlichen beauftragt und einem bereichsübergreifenden Team entwickelt. Die Entwicklung der Konzeptstudie fand nicht im Campus statt. Hinweise zu Impressum und Datenschutz finden Sie am unteren Rand der Webseite.

                                             

                                            Was mich noch interessieren würde ist, was Sie von den gezeigten Zukunftsbildern halten. Halten Sie diese für erstrebenswert?

                                            Bislang habe ich nciht in die Studie geschaut, da ich diese für Kinderkram hielt..

                                            jetzt nachgeholt... aber...

                                            Ich finde nichts Konkretes und zur "Steuerberatung der Zukunft" kommt nur dieses Animé. und dann noch grüne Augen... 
                                            Ich hätte konkrete Konzepte der DATEV erwartet, wie konkret die Herausforderungen des internetinalen Handelns umgegesetzt werden.
                                            Was haben wir heute?
                                            - Unternehmen online funktionerit zum Steuertermin nciht

                                            - Kunden- Anzahlungen sind nciht handelbar
                                            - Versandhandel (Paypal, usw.) ist für den Mandanten nicht zuverlässig nutzbar.
                                            - Zuordnungen - vom Mandanten vorgenommen - vererben sich nicht einmal nach OPOS

                                             

                                            Ja, die Träume in der Kanzlei.zur Automatisierung sind schick, aber in den Kanzleien sitzen wegen Nachwuchsproblematik ältere Mitarbeiter, die beraten wollen, ohne sich dauernd mit manueller Erfassung und Abtippen von Listen beschäftigen zu müssen.

                                             

                                            Diese smarte Dame hilft nicht weiter. - Außerdem wollen wir nicht laufend zum Mandanten reisen, da sich bereits heute alles online erledigen läßt.

                                             

                                            Der Steuerberater möchte den Mandanten beraten und ihm den Service anbieten, seine steuerlichen Pflichten möglist optimiert zu erledigen, mit der Synergie, daß der Mandant aktuelle Auswertungen erhält.

                                             

                                             

                                            Auf der Startseite finde ich keinen Hinweis zum Impressum. Später erscheint er dann irgendwann, wenn der Browaser die Javas abgearbeitet hat:

                                             

                                            Geändert am 13.12.18 um 19:39 Uhr
                                            • 79. Re: Was halten Sie von den Zukunftsbildern der Konzeptstudie?
                                              michael.renz Fachmann

                                              Hallo Community,

                                               

                                              wenn ich die Threads hier lese, habe Ich den Eindruck dass sowohl die Fragestellung zu Beginn als auch der Diskussionsinhalt ein wenig an der eigentlich interessierenden Frage vorbei gehen.

                                               

                                              Ich denke, wir sollten uns die Frage stellen, ob wir die in der Vision dargestellten Szenarien und die Grundlagen auf denen die fussen, für so realistisch halten, dass wir mit deren Verwirklichung rechnen oder zumindest rechnen müssen (bzw. Rechnen wollen)

                                               

                                              Eine Szenario-Grundlage ist die weitgehende Freiverfügbarkeit von Kerndaten aller Unternehmen und evtl. sogar der (aller) Menschen.

                                               

                                              Aus heutiger Sicht - DSGVO  etc. - denke ich, dass es bis dahin noch ein weiter Weg ist. Der Weg wird in dem Moment geebnet, indem der Dateninhaber (Unternehmen/Mensch) aus der (hoffentlich) freiwilligen und bewussten Entscheidung, seine Daten freizugeben einen großen Nutzen hat - dann wird er das tun. Dass das geschieht zeigt zumindest die „Unterhaltungsindustrie“ via Facebook etc. Wenn der Nutzen groß genug ist, überwiegt er einfach die Schutzinteressen des Dateninhabers.

                                               

                                              Damit sind wir m.E. am „Punkt“! Wie Schaffen wir es, den Nutzen unserer Tätigkeit zu vermitteln. Wenn der darin besteht, Daten zu erfassen zu strukturieren und weiterzuleiten, wird er in ganz näher Zunkunft immer geringer, weil das Maschinen besser, schneller und billiger können. Wenn er aber darin besteht, die Daten intelligent zu analysieren und das Analyseergebnis dem uns vertrauenden Mensch/Mandant verständlich zu präsentieren, dann sind wir auch dann noch “Partner des Mitrelstands“ wenn der uns die Daten nicht im Pendelordner persönlich vorbeibringt.

                                               

                                              Wie schaffen wir es, dass der Unternehmer/Mensch uns die zur Analyse nötigen Daten gibt. Das gelingt nur mit Vertrauen und das verdienen wir uns, wenn wir verantwortungsvoll mit dem uns Anvertrauten umgehen. 

                                               

                                              Die Kernfrage ist, erhalten wir uns das heute schon in uns gesetzte Vertrauen, wenn wir behutsam und Schritt für Schritt die Freigabe der Daten erbitten, um die Analyse machen zu können und den daraus entstehenden Mehrnutzen zu präsentieren - und sind WIR in der Lage den Mehrnutzen so hoch zu machen, dass er die Schutzinteressen überwiegt?

                                               

                                              Antwort hab ich keine, aber Lust darauf, es wenigstens zu versuchen.

                                              2 von 3 Personen fanden dies hilfreich
                                              • 80. Re: Was halten Sie von den Zukunftsbildern der Konzeptstudie?
                                                mkinzler Meister
                                                wenn wir behutsam und Schritt für Schritt die Freigabe der Daten erbitten

                                                Datenerfassen auf Vorrat ist imho der falsche Weg.

                                                • 81. Re: Was halten Sie von den Zukunftsbildern der Konzeptstudie?
                                                  steuerberaterköln Fortgeschrittener

                                                  Hallo Herr Schubert, hallo Datev,

                                                  wenn die Datev wüsste, wie der Steuerberaterberuf funktioniert, würde man so eine angeblich wichtige Diskussion nicht in der Zeit lostreten, wo alle KollegInnen im Druck sind um ihre Quote zu erfüllen oder am Jahressende auslaufende Fristen einzuhalten.

                                                  Mit freundlichen Grüßen

                                                  Jupp Schmitz

                                                  • 82. Re: Was halten Sie von den Zukunftsbildern der Konzeptstudie?
                                                    kirschi Beginner

                                                    Hallo Herr Renz,

                                                     

                                                    nur vorab, dass wir hier alle ein wenig an der eigentlichen Fragestellung vorbeidiskutieren ist sicherlich dem geschuldet, dass wir mit dem gegenwärtigen Stand der Entwicklung bei der DATEV sehr unzufrieden sind...

                                                     

                                                    Wenn wir es denn sein sollen, die die Freigabe der Daten bei den Mandanten erbitten,  dann müssen wir auch transparent wissen, was mit diesen Daten geschieht und die Kontrolle darüber haben, an wen sie dann ggf. gehen. Denn das genau wird der Mandant uns fragen. Wohin gehen meine Daten und was passiert damit...

                                                     

                                                    Unternehmen zusammenzubringen, die hinsichtlich ihrer Projekte gut zusammenpassen, ist für uns ja nichts neues. Das handhaben gute Steuerberatungskanzleien auch heute schon so. Wenn aber die Daten eines Unternehmens in einem großen Informationspool für jeden zugänglich gemacht werden sollen, ist das doch höchst kritisch zu sehen. Denn daraus erwachsen eben nicht nur Nutzen und Vorteile für die Unternehmen. Das könnte gerade kleine Unternehmen gefährden, siehe die Allmacht von Amazon & Co.. Chancen und Risiken müssen dabei also sorgfältig abgewogen werden. Das Schutzinteresse muss gerade für die Steuerberater weiterhin im Vordergrund stehen.

                                                    • 83. Re: Was halten Sie von den Zukunftsbildern der Konzeptstudie?
                                                      heitschmidt Aufsteiger

                                                      Dass das geschieht zeigt zumindest die „Unterhaltungsindustrie“ via Facebook etc. Wenn der Nutzen groß genug ist, überwiegt er einfach die Schutzinteressen des Dateninhabers.

                                                      Werter Herr Renz,

                                                      mit dieser Äußerung geben Sie Facebook-Daten und Daten, die in unserem Beruf eine Rolle spielen, einen vergleichbaren Stellenwert, da Sie ja im weiteren darum "bitten", die Daten zu erhalten, die Sie für Analysezwecke verwenden wollen.

                                                      Ich brauche nicht in der Zukunft anzukommen, um ein solches Szenario zu haben. Das ist Alltag - in der Gegenwart. Und Sie wissen auch, dass unser Klientel diese Daten als extrem sensibel ansieht. Glauben Sie also, dass sich das in der Zukunft ändern wird und diese Daten Facebook-Qualität bekommen? Sie sind Rechtsanwalt. Sie unterliegen wie die Steuerberater und die Wirtschaftsprüfer einer vom Staat auferlegten Verschwiegenheitspflicht. Das hat seinen Grund. Wenn die von der DATEV skizzierten und von Ihnen anscheinend begrüßten Szenarien Wirklichkeit werden, haben wir einen anderen Staat.

                                                      Beste Grüße

                                                      H. Heitschmidt

                                                      1 von 1 Personen fanden dies hilfreich
                                                      • 84. Re: Was halten Sie von den Zukunftsbildern der Konzeptstudie?
                                                        silberbauer Einsteiger

                                                        Ein fröhliches Hallo in die Runde,

                                                         

                                                        die Aussage, dass der Termin nicht optimal ist, das kann ich nachvollziehen. Diskutieren wir hier wirklich am Thema vorbei? Die Biographien sind nicht wichtig, sondern stehen für Prototypen von Menschen; Großstadt, Hip, Urban, Smart und Digital Natives - mit der KI ist es nicht so weit her (ich weiß hier bin ich wegen unwichtigem zynisch), aber der Satzbau bei Chloé sollte schon stimmen.

                                                         

                                                        Bei den restlichen Punkten steht fast überall die DATEV im Mittelpunkt bzw. als Drehscheibe. Was mich so fasziniert ist die Tatsache wie einfach man sich das vorstellt. Wir haben es über Jahrzehnte nicht geschafft eine Computersprache als Grundlage zu verwenden - gut sind nur zwei System, wenn man von Linux absieht. Aber wie sieht es denn in den Firmen aus: Die Wawis entwickelt jede Softwareschmiede selbst und jeder achtet darauf, dass der andere ja nicht nachvollziehen kann wie das geht. Das selbe bei den Kassen. Was hilft mir da ein Datenstecker, der die Daten in einem einheitlichen Format ausliest, wenn die Grundlage in der Einrichtung schon nicht stimmt und jeder die Worte anders versteht - hier sind es jetzt Menschen, die miteinander kommunizieren. Was macht denn unsere liebe KI, wenn wir die gleichen Worte wählen, aber anderes darunter verstehen. Wie wird das Leben in die Kisten "gehext" von alleine oder macht das mit Hilfe der Sprachsteuerung die Wawi - davon träume ich bei den neuen Fernsehern schon seit Jahrzehnten davon - oder ist jede Wawi automatisch mit dem Zolltarif verbunden und checkt schon bei der Anlage die Steuersätze? Au ja, klappt auch ganz toll mit Kassen, die z.B. aus China kommen, sind spotbillig, können addieren und der Rest interessiert keinen, zumindest nicht Hersteller und Entwickler.

                                                         

                                                        Ich habe mir für die Kanzlei echt die Mühe gemacht jeden einzelnen Punkt durchzugehen, zu lesen, zu kommentieren (für interne Zwecke) und zu überlegen, was wir als Strategie darauf ableiten können und wohin die Reise gehen könnte (sicher nicht mit E-Mobilität, denn das wird unser radioaktiver Sondermüll der Zukunft sein (Seltene Erden hinterlassen beim Abbau nicht unerhebliche Mengen davon in der Umwelt - Hauptsache wir sind Smart; wie es in China und Malaysia aussieht - wurstegal). Die Zukunft von uns wird, nach dieser Darstellung, so aussehen, dass wir nur noch auf Knöpfchen drücke und die Dinge interpretieren, die uns das grüne Rechteck Amazon, pardon, DATEV präsentiert. Kein Blick auf den Menschen, kein Blick auf die Entwicklung, naja ins Unternehmen schauen wir ja virtuell rein per Videokonferenz, die Abläufe erklärt uns dann die KI und macht uns auch noch Vorschläge für die Optimierung, die erzählen wir dem Mandanten und dann? Wer setzt das um? Der Mandant oder die KI des Mandanten? Wenn wir zum Vorleser und Datentransferierer gemacht werden, dann sind wir ein aussterbender Beruf, dann aber auch ohne das grüne Rechteck. Wenn wir das nicht sein sollen, dann brauchen wir Datendrehscheiben, die funktionieren, Belegtransfere, die nur noch elektronisch gehen (z.B. bekommt der Firmenkunde bei der Metro keine Rechnung mehr, die wandert vollelektronisch in die Fibu, die KI erkennt selbständig, wohin das kontiert werden muss, ob das alles betrieblich ist oder auf dem Band auch private Dinge lagen, übermittelt zur Datendrehscheibe und wir haben stundenaktuell die Daten). Dafür braucht es Technik und Geld, die die kleinen Läden nicht haben - nicht so schlimm, läuft doch über 3-D, über Amazon Plattformen (klappt bereits jetzt sehr gut mit den gesetzlichen Anforderungen, um die sich die Herren in China nicht scheren und Umsatzsteuer abführen hielten die bisher für völlig überbewertet). Wenn die kleinen Läden das nicht mehr stemmen können, dann sterben die dazugehörigen Handwerksbetriebe auch noch aus (BMW), der Rest wird verschwinden und wir, wen oder was betreuen wir noch? Übrigens sind dann die Finanzbehörden in dem Umfang auch überflüssig - wenigstens ein Trost, dass es die auch mit tangiert.

                                                         

                                                        Über eines bin ich mir klaren, nur mit Fibu/Lohn wird man sicher in 20 Jahren kein Geld mehr verdienen, aber die BWL in ihren Ausprägungen wird nicht verschwinden, nur anders sein.

                                                         

                                                        Toll, wenn man hier diskutiert, aber ich kann mich Herrn Renz nur anschließen, ich finde es einfach nervig, wenn man nicht mit Klarnamen unterwegs ist. Aber vielleicht gehört das zu der Anonymität der Daten, die ja auch zugesichert wird in diesem Werk - wer in die Zukunft schauen will, der kann sich das Buch Zero (Marc Elsberg) schnappen und darüber nachdenken, was Algos und KI so anstellen - wer kontrolliert die Entwickler (hier hilft Marc Elsberg mit Blackout)? Ach übrigens dafür braucht man so lästiges Zeug aus der Steckdose, genannt Strom und dazu auch 5G mit Funkmasten im Schnitt jeden Kilometer - schöne neue Welt.

                                                        • 85. Re: Was halten Sie von den Zukunftsbildern der Konzeptstudie?
                                                          sibilledecker Aufsteiger

                                                           

                                                          sich einem EDV System anvertrauen das DBA Recht richtig anwendet, wenn es soweit ist dann benötigen wir definitiv keine STB mehr. Von dem her bin ich sehr froh das es nur ihr Traum ist.

                                                           

                                                          Hallo Herr Kollege Eberhard,

                                                          ich habe dabei nur meinen persönlichen Frust mit den Loseblattsammlungen artikuliert. Während des Fachberater IStR-Lehrgangs habe ich mir den Wassermeyer mit Ergänzungslieferungen gegönnt. Diese Woche kam mal wieder eine Lieferung des Beck Verlags für meine Loseblattsammlungen. Was heißt das? Dass ich knapp 100 EUR dafür bezahlen darf, dass ich mich am Wochenende oder an den Feiertagen hinsetzen und die "Steuerklötzchen" einsortieren darf. Es ist für mich  unverständlich wie kundenunfreundlich die Verlage im Jahr 2018, fast 2019, immer noch unterwegs sind. Warum ist es nicht möglich, die Lizenz für EINEN Kommentar den man für die Arbeit braucht, beim Verlag zu erwerben und in Lexinform zu integrieren? Es gibt schon ein paar Verlage die mit der Datev koopiereren, aber eben nicht alle. Ich benötige nicht das große IStR-Datenbank-Paket des Beck-Verlages. Ich möchte auch nicht in 10 verschiedenen jeweils verlagseigenen Datenbanken recherchieren müssen, wenn ich für einen Sachverhalt in die Kommentare gehen möchte. Ich will nicht geschenkt und habe vollstes Verständnis dafür, dass die Kollegen für Ihre hochqualifizierte Arbeit an den Kommentaren auch Geld verdienen möchten, aber ich habe überhaupt kein Verständnis mehr dafür, dass ich heutzutage in meiner "Freizeit" noch den "Einsortier-Deppen" geben muss.

                                                          • 86. Re: Was halten Sie von den Zukunftsbildern der Konzeptstudie?
                                                            andreashofmeister Experte

                                                            Toll, wenn man hier diskutiert, aber ich kann mich Herrn Renz nur anschließen, ich finde es einfach nervig, wenn man nicht mit Klarnamen unterwegs ist. Aber vielleicht gehört das zu der Anonymität der Daten, die ja auch zugesichert wird in diesem Werk - wer in die Zukunft schauen will, der kann sich das Buch Zero (Marc Elsberg) schnappen und darüber nachdenken, was Algos und KI so anstellen - wer kontrolliert die Entwickler (hier hilft Marc Elsberg mit Blackout)? Ach übrigens dafür braucht man so lästiges Zeug aus der Steckdose, genannt Strom und dazu auch 5G mit Funkmasten im Schnitt jeden Kilometer - schöne neue Welt.

                                                            Allein dieses Diskussion über "Klarnamen" führte ja zu keinem Ergebnis. Und das ist erst der Anfang.....

                                                             

                                                            Frau Thaller-Birkigt, wir beide haben das ja gestern erlebt in Facebook. Wo dieses Diskussion ja eigentlich gar nicht landen sollte (zumindest wurde das ja hier von Ulf Schubert so angekündigt). Aus einem Pseudo wurden dann ein Klarname, und dann noch von einem DATEV-Mitarbeiter (das zum Thema "Unternehmenskultur").

                                                             

                                                            Vielleicht sollte man dieses Thema in eigene Gruppe verlagern. So hat man zumindest immer einen (besseren) Überblick "fernab" der Alltagsthemen, für die ja mittlerweile diese Community benutzt wird. Was auch m.E. deren primärer Zweck sein sollte.

                                                             

                                                            M.E. ist der Zeitpunkt für das Vorstellen dieses Thema ein sehr schlechter (na klar, was ist schon ein optimaler Zeitpunkt?).

                                                            Warum hat man das Thema in dieser Ausprägung denn nicht auf der barCamp präsentiert? Das (interessierte) Auditorium wäre ja anwesend gewesen....

                                                            Und den entsprechenden Rahmen hätte die Veranstaltung dazu allemal hergegeben, oder Alper Aslan?

                                                            1 von 1 Personen fanden dies hilfreich
                                                            • 87. Re: Was halten Sie von den Zukunftsbildern der Konzeptstudie?
                                                              kirschi Beginner

                                                              Hallo Herr Schubert,

                                                               

                                                              ich denke, dass die gezeigten Szenarien, auf jeden Fall Schulabgänger weiter abschrecken werden, den Ausbildungsberuf zum Steuerfachangestellten zu ergreifen, denn die kommen dabei ja nicht mehr vor. Ähnliches bewirken ja auch schon andere Studien und Veröffentlichungen, die sogar den Steuerberater als Auslaufmodell betrachten.

                                                               

                                                              Das alles kommt zu einem Zeitpunkt, wo fast alle Kanzleien unter chronischem Personalmangel leiden und Nachwuchssorgen haben. Keine Frage, das ist sicherlich auch zum Teil dem geschuldet, dass der Berufsstand lange Zeit ein etwas angestaubtes Image gepflegt hat und Neuerungen nicht wirklich immer aufgeschlossen war.

                                                               

                                                              Ich selbst komme aus einer Kanzlei, die immer mit der Zeit gegangen ist. Aber auch unsere Kanzlei und insbesondere die mit ihr gewachsenen Mitarbeiter tun sich noch schwer auf dem Weg hin zur volldigitalen Kanzlei. Wenn jetzt schon Szenarien diskutiert werden, wie es vielleicht mal sein wird, ist das eher kontraproduktiv. Dafür sollte vielleicht ein anderes Medium gesucht werden. Auf Startseite der DATEV-Homepage hat das meiner Ansicht nach nichts zu suchen.

                                                              2 von 2 Personen fanden dies hilfreich
                                                              • 88. Re: Was halten Sie von den Zukunftsbildern der Konzeptstudie?
                                                                sibilledecker Aufsteiger

                                                                 

                                                                 

                                                                ich denke, dass die gezeigten Szenarien, auf jeden Fall Schulabgänger weiter abschrecken werden, den Ausbildungsberuf zum Steuerfachangestellten zu ergreifen, denn die kommen dabei ja nicht mehr vor. Ähnliches bewirken ja auch schon andere Studien und Veröffentlichungen, die sogar den Steuerberater als Auslaufmodell betrachten.

                                                                 

                                                                 

                                                                Hallo Frau Kirsch,

                                                                ich habe über das Thema nachgedacht, weil  mein Bruder erzählt hat, dass meine Großnichte über eine Ausbildung als Steuerfachangestellte nachdenkt. Ich weiß nicht, ob ich einem Familienangehörigen, der mir am Herzen liegt, die heutige Ausbildung zum Steuerfachangestellten empfehlen würde. Wir brauchen zukünftig in der Kanzlei "gelernte" WirtschaftsinformatikerINNEN. Wir benötigen deshalb unbedingt eine zukunftsfähige Anpassung der Ausbildung in unserem Beruf. Wenn die Ausbildung attraktiv, weil zeitgemäß ist, dann werden sich auch junge Leute dafür interessieren. Die Kids sind zwar jung und digital native, aber die Kids sind nicht anders als wir, sie wollen einen Beruf mit Perspektive erlernen. Die Perspektive hat der Beruf Steuerfachangestellter. Wir werden auch zukünftig qualifizierte Mitarbeiter benötigen.Gerade die Veränderungen in unserem Beruf sind eine riesen Chance, intelligente, engagierte, junge Leute für unseren Beruf zu interessieren! Wir müssen sie nur entsprechend ausbilden.

                                                                1 von 1 Personen fanden dies hilfreich
                                                                • 89. Re: Was halten Sie von den Zukunftsbildern der Konzeptstudie?
                                                                  silberbauer Einsteiger

                                                                  Ja, Herr Hofmeister und ich könnte heute noch platzen - die Diskussion ist gelöscht worden. Was hat das Haus für eine Unternehmenskultur uns gegenüber entwickelt. Da diskutieren Mitarbeiter der DATEV (vermutlich an der Studie mitgearbeitet und deshalb angesäuert) verdeckt mit uns. Allerdings hatte ich gestern auf FB noch geschrieben, dass ich mich auf der Community äußern werde. Ich stelle mir schon die Frage, ob Mitarbeiter der DATEV, die sicher in ihrem Leben viele Kanzleien von innen gesehen, aber noch nicht über Jahrzehnte aufgebaut und entwickelt haben, überhaupt nachvollziehen können, was unser Beruf alles umfasst..

                                                                   

                                                                  Wir sind vom Unternehmenscoach, Eheberater, Rentenberater (nicht im rechtlichen Sinne zu verstehen), Personalbetreuer, Lohnoptimierer, Sachverhaltsentwickler, Vermögensverwalter, Finanzierungshelfer, Unternehmensberater eigentlich das Mädchen für alles (oder muss es politisch korrekt anders heißen, egal) und im Nebenjob noch Buchhalter und Steuerberater (nein, wir waren und sind weder Deklarierer) - wir haben für Mandanten schon Theateraufführungen gemacht oder in Personalengpässen in der Gastro geholfen oder am Messestand des Mandanten gestanden und Kunden des Mandanten beraten. Macht das dann in der virtuellen Welt Chloe vom 10. Stock mit ihrem Avatar, dem sie vorher mittels KI z.B. Brände, Geist und Liköre sowie alkoholische Getränke eingepflegt hat, der kann dann auch alle Aromen gut beschreiben, ausschenken zum Verkosten, Schwätzchen halten und kassieren.

                                                                   

                                                                  Allen einen schönen dritten Advent und weiterhin flotte Diskussionen.

                                                                  3 von 3 Personen fanden dies hilfreich