Wenn man sich über das Thema Blackout Gedanken macht, dann wird man schnell merken, dass bei einen Blackout nicht mehr viel funktioniert. Zunächst ist in der eigenen Kanzlei kein Strom mehr vorhanden. Dies bedeutet - Desktop-Arbeitsplätze aus, - Netzwerktechnik Hub/Switches/Modem/Router/Telefonanlage aus, - Drucker aus, - Server läuft noch solange die USV Strom hat. Eine einfache Photovoltaikanlage produziert beim Blackout auch keinen Strom mehr. Dafür braucht es schon eine Photovoltaikanlage, die für einen Inselbetrieb ausgelegt ist. Selbst wenn man die eigene Kanzlei mit Photovoltaikanlage/Speicher im Inselbetrieb versorgen kann, stellt sich die Frage, ob die Photovoltaikanlage in den Wintermonaten genug Strom für einen normalen Kanzleibetrieb erzeugt. Selbst wenn die eigene Kanzlei Strom hat und auch das DATEV-Rechenzentrum, dann hab ich meine Zweifel, dass eine Verbindung zu Stande kommt. Dies würde voraussetzen, dass sämtliche Netzwerktechnik/Verbindungsstellen zwischen Kanzlei und RZ noch auf Notstromversorgung laufen. Ich denke aber eher, dass sämtliche Kommunikation zusammenbricht (Telefon, Mobilfunk, Internet, Email, Fax). Selbst wenn die Kanzlei Strom hat, stellen sich weitere Fragen: - Kommen die Mitarbeiter noch in die Kanzlei? - Wie funktioniert der Ausstausch mit dem Mandanten? Bringen diese Unterlagen/Ordner/Angaben in die Kanzlei? - Wie kommen die Arbeitsergebnisse zum Mandanten? Gibt es überhaupt Arbeitsergebnisse?
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