Hi, ein wenig "offtoppic", aber Mir selbst wäre es sehr sympathisch, nur die Kernanwendungen (REWE, LOHN, STEUERN) von Datev einzusetzen und das ganze Drumherum inkl. Eigenorganisation, DMS, Rechnungsschreibung, Kommunikation usw. mit raffinierten, bewährten, professionellen, spezialisierten Produkten anderer Hersteller, natürlich nicht mehrgleisig, sondern Hand in Hand mit den Datev-Anwendungen über funktionierende bidirektionale Schnittstellen. Sozusagen Software-Polyamorie in der Steuerkanzlei 😊 Bei meinem vorherigen Arbeitgeber haben wir den Teilbereich DMS bei einem Mitbewerber untergebracht. Klar konnten wir mit Aufwand eine Schnittstelle bauen, damit wir die zentralen Mandantenstammdaten im DMS nutzen konnten. Aber der Aufwand ist immens und nicht zu unterschätzen. Und dann mussten Umstände wie "Dokumente im Arbeitsplatz --> nicht möglich", "Ablage von Auswertungen aus Rewe & Co direkt in DMS --> nicht/nur schwer möglich" letztendlich schlucken. Das mag auch an der Schnittstellenpolitik der DATEV liegen, wobei da meines Erachtens ein deutliches Umdenken in den letzten Monaten/Jahren eingesetzt hat (connect & connect online). Aber wie schnell soll hier eine Entwicklung stattfinden, ohne dass die "Standard-DATEV-Anwender in Feld-Wald-Wiesen-Kanzlei" plötzlich nichtfunktionierende Anwendungen haben. Ganz ehrlich, der Orginalposter hat hier ein Problem, welches x-tausend Kanzleien anscheinend nicht haben. Natürlich Mist, keine Frage. Ob hier aber x-Fremdsysteme tatsächlich nicht auch ein Problem haben, wissen wir nicht. Umfangreiche Logos haben nunmal x-Millionen Pixel und die lassen sich mit keiner Konvertierung weg finden. Die zugrunde liegende Technik ist nun so und muss von allen genutzt werden. Zurück zum Problem: Vielleicht würde es helfen, die Druckausgabe mit Logo (Kanzleibriefbogen) in einen extra PDF-Drucker auszulagern, welcher die kommende Drucke (egal aus welcher Anwendung) als Wasserzeichen einbringt. So erstelle ich meine Rechnungen. Das eigene Briefpapier in EO-comfort einzubasteln war mir einfach zu aufwendig, zumal hier eine Grafikerin Arbeit investiert hat und es keine "Word-Vorlage" gab, die ich ggf. in EO-comfort einpflegen hätte können. In EO-classic haben wir zudem kein Word, welches die Druckaufbereitung erstellt. Also drucke ich aus EO quasi "nackig" auf einen PDF-Drucker (mit SkyPDF als zusätzliches Druckobjekt) der fest eingestellt ein Wasserzeichen hinterlegt hat. Der macht aber keinen Unterschied zwischen Seite 1 und folgenden Seiten (ist halt ein strunz-dämlicher-Drucker...). So hätte die Anwendung EO kein Speicherproblem und der PDF-Drucker packt die Wasserzeichenseite einfach auf jede Seite. Nachteil: Digitale Rechnungen mit Kanzlei-Logo gehen dann nicht direkt aus EO. Da muss dann auf das fertige Ergebnis im DMS zurückgegriffen werden (manueller Versand per Mail). Auch die Papierausgabe muss dann aus DMS erfolgen, da nur dort die fertige Druckausgabe ist. Aber testen würde ich es allemal... Grüße Chr.Ockenfels
... Mehr anzeigen