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Unternehmen online, oder wie kann man es noch schlimmer machen?

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letzte Antwort am 01.12.2016 08:56:33 von Ulrike_Drefs
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Gelöschter Nutzer
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Hallo Zusammen,

der Eine oder Andere wird es gemerkt haben, es gibt eine neue Version von UO oder zumindest eine überarbeitete Version.

Mich hat heute ein Mandant angerufen und verzeifelt um Hilfe gebeten, weil die Abläufe derart verschlechert wurden, dass man diese Lösung nicht mehr empfehlen kann, wenn man den Mandanten nicht wirklich böse ist.

Wie eigentlich üblich, hat er einen Stapel Belege, sortiert nach Typ, in den Posteingang geschickt und wollte die Belege bearbeiten, startet UO und siehe da, die erste Maske sieht schon mal anders aus. Ok, schön oder nicht, kann man diskutieren. Also startet er die Ansicht unbearbeitete Belege und landet im Posteingang bei den unbearbeiteten Belegen. Dort bekommt er allerdings ein ziemliches Durcheinander zu sehen, weil die Belege standardmäßig nach Belegdatum absteigend sortiert werden. Macht richtig viel Sinn, weil das Belegdatum ja erst bei der Bearbeitung dazu kommt und somit wird wohl ersatzweise das Eingangsdatum absteigend genommen, was zu Folge hat, dass das erste Blatt der ersten gescannten Rechnung ganz am Ende ist und das letzte Blatt der letzten gescannten Rechnung ganz oben. Also umsortieren nach Eingangsdatum, um das zu sehen, was vorher da war und man eigentlich auch erwartet.

Die Bearbeitung der Belege ist dann unverändert. Ist man damit fertig, konnte man bisher auf "speichern und weiter" klicken, um zur Belegübersicht zurück zu kommen und den nächsten Beleg zu bearbeiten. Waren das schöne Zeiten! Jetzt kommt ein Popup und fragt, wie man weiter machen möchte. Man hat drei Felder zur Auswahl. Lassen wir die beiden anderen mal weg, glaubt man, dass ein Klick auf "Belegübersicht" einen zu der Übersicht führt, die man gerade hatte. Glaube versetzt ja Berge, aber in diesem Fall landet man bei der Belegübersicht mit den "bearbeiteten Belegen" und kann die Klickorgie von vorne anfangen.

Die Mehrarbeit und die Umständlichkeit, die durch dieses Aufhübschen entstanden ist, ist nicht mehr zu überbieten und ein kleiner Blick zum Wettbewerb, wie so etwas aussehen könnte, ist da wirklich zu empfehlen. Diese Lösung werde ich keinem Mandanten mehr anbieten.

Es wird immer langsamer und gruseliger.

deusex
Allwissender
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Hallo,

ich kann ihre Einschätzung nicht teilen.

Mir kommt der workflow mit der Belegerfassung deutlich zügiger vor. Von 19 UO-Anwendern in unserer Kanzlei ist bisher keine negative Reaktion gekommen (vielleicht hat noch keiner damit gearbeitet ?).

Mir sind zwar auch Wege aufgefallen, die man kürzer gestalten könnte, aber gegenüber der Altversion schon eine Fortentwicklung; ein paar Klicks könnte man in der Tat sparen; bspw. Bereitstellung von Ein- und Ausgangsrechnungen in einem Menü. Hier sieht man leider, dass auf die alte Technik und Optik lediglich eine neue Fassade aufgezogen wurde.

Ich kann auch die Ausführungen zum Belege bearbeiten, so nicht nachvollziehen. Nach 10 Minuten Studium und zehn Belege weiter lief der Arbeitsablauf bis zur Zahlung und Bereitstellung eigentlich ganz gut. Ich arbeite täglich mit Unternehmen online.

Was den Wettbewerb angeht, sollten man sich in der Tat umsehen; schönes *bling-bling*, technische Unzulänglichkeiten und Null-Service bei Problemen; hatte erst Letztens jemanden im Haus, der so eine "innovative"n Lösung im Einsatz (hatte), die er jetzt kickt, weil er äußerst genervt ist.

UO hat auf der neuen Plattform noch Verbesserungspotential, das mag zutreffend sein. Soooooooooooooo schlecht ist aber auch nicht.

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Gelöschter Nutzer
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Nachricht 3 von 11
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Ich habe letzten Freitag noch damit gearbeitet und bin der Meinung, dass es da noch die alte Version war.

Wie gesagt, heute rief ein Mandant an und wollte wissen, wo er denn bei der neuen Version die gewohnten Sachen findet. Durch den Anruf bin ich erst darauf gekommen, dass sich etwas geändert haben muss.

Dann habe ich mich aufgeschaltet und die gewohnten Abläufe sind definitiv weg und umständlicher geworden. Da sind einige Klicks dazu gekommen. Inklusive dem Popup, was jedes mal nachfragt, was man als nächstes machen will.

Von gut und wirklich brauchbar ist es aber auch noch sooooooooooooo weit weg.

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andreasberger
Aufsteiger
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Nachricht 4 von 11
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Was den Wettbewerb angeht, sollten man sich in der Tat umsehen; schönes *bling-bling*, technische Unzulänglichkeiten und Null-Service bei Problemen; hatte erst Letztens jemanden im Haus, der so eine "innovative"n Lösung im Einsatz (hatte), die er jetzt kickt, weil er äußerst genervt ist.

Ich bin gerade bei so einem Anbieter gelandet. "Nach" Vertragsabschluss habe ich festgestellt, dass diese Software eine Beleidigung für den Berufsstand ist. Ich befinde mich gerade in Verhandlungen mit dem Softwarehersteller, wie ich jetzt aus dem 3-Jahres-Vertrag wieder rauskomme. Denn das werde ich meiner Kanzlei nicht "antun". Natürlich habe ich jetzt, da es zu spät ist 2 Kollegen kennengelernt, die den Wechsel zu dieser Software ebenfalls bitter bereut haben.

Ich werde die nächsten Wochen mal dazu einen Beitrag schreiben, in dem steht wieso ich bereit war X Euro zu zahlen, um mit dieser Software nicht arbeiten zu müssen.

Als Fazit schon mal: Bitte einen Wechsel von DATEV zu einer anderen Software sehr gut überlegen. Ich hab mir die Software wochenlang angeschaut. Die eigentlichen Fehler und Schwächen sind in dem zur Verfügung gestellten Notebook leider nicht, oder nur sehr schwer zu finden.

Wer mehr wissen möchte oder sogar an einen Wechsel denkt, kann mir gerne eine PM schicken.

A. Berger

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Gelöschter Nutzer
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Wenn ich von Wettbewerb rede, meine ich nicht zwingend, dass man Datev kicken sollte und ich bin sicher, dass es auch schon Leute bereut haben, zur Datev gewechselt zu haben. Was die Arbeit in der Kanzlei angeht, muss das sicher nicht weiter thematisiert werden auch wenn wir die DVD 7, die Fehler im neuen ProCheck und die plötzlich fehlenden Funktionen in Datenanalyse pro und Marketing und Vertrieb mal außer Acht lassen. Das sollte sich eine Organisation wie die Datev m.E. einfach nicht leisten.

Aber was die Anbindung von Mandanten an die Kanzlei angeht, ist das einfach unterirdisch. Die meisten unserer Mandanten wollen einfach nur ihre Belege in die Kanzlei senden und diese ein bisschen vorsortieren. Die Bankfunktionen werden nur von einem Bruchteil genutzt und gebucht wird eigentlich gar nicht selbst damit.

Ich bin sicher, wenn man sich mal auf die Suche macht, findet man eine Lösung, die ordentlich scannt, Seiten zusammenführen und an IMAP oder FTP senden kann. Das können schon die meisten kostenlosen Programme, die dem Scanner beiliegen.

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cro
Experte
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.................... Die Bearbeitung der Belege ist dann unverändert. Ist man damit fertig, konnte man bisher auf "speichern und weiter" klicken, um zur Belegübersicht zurück zu kommen und den nächsten Beleg zu bearbeiten. Waren das schöne Zeiten! Jetzt kommt ein Popup und fragt, wie man weiter machen möchte.............................

Hallo Herr Pfeiffer,

wenn man nur einen Beleg auswählt, haben Sie mit Ihrer Aussage recht. Wenn man in der Belegübersicht allerdings mehrere bzw. alle (Strg+A) wählt, kommt kein Popup, sondern (wie gewohnt) immer der nächste Beleg.

Ich empfinde die Neuerungen als einen guten Schritt.

Gruß

C. Rohwäder

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Gelöschter Nutzer
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Hallo Herr Rohwäder,

das entspricht leider nicht der gewohnten Arbeitsweise, ließe sich aber noch akzeptieren. Warum allerdings Belege, die noch kein Belegdatum haben, nach diesem sortiert werden, erschließt sich mir nicht und verursacht eine zusätzliche Eingabe und Wartezeiten.

Wirklich durchdacht ist das nicht.

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mkinzler
Meister
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Wirklich durchdacht ist das nicht.

Das vielleicht schon aber von den falschen. DATEV hat für alles Berater, deren größte Kompetenz die Praxisferne ist.

Das war bei der Einführung von pro schon so, sieht man Lexinform/InfoDB ( Suche nach Fehlernummer geht immer noch nicht, wegen der Paginierung funktioniert jetzt der "Workarround" per Browsersuche nun auch nicht mehr!)

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DATEV-Mitarbeiter
Ulrike_Drefs
DATEV-Mitarbeiter
DATEV-Mitarbeiter
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... sieht man Lexinform/InfoDB ( Suche nach Fehlernummer geht immer noch nicht, wegen der Paginierung funktioniert jetzt der "Workarround" per Browsersuche nun auch nicht mehr!)

Guten Morgen Herr Kinzler,

an der Stelle möchte ich nachfragen:

a) Warum sollte in LEXinform/Info-Datenbank die Suche nach Fehlernummern nicht funktionieren? Wie gehen Sie da vor?

b) Was meinen Sie mit "Paginierung" und "Browsersuche"?

Ulrike Drefs

DATEV eG

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mkinzler
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a) Weil die Suche nichts findet, wenn man die vollständige Kennung eingibt. Sie findet sogar nur etwas, wenn man nur die ersten beiden Stellen der Fehlerkennung eingibt.

Dann findet er natürlich eine Unmenge an Ergebnissen.

b)In der alten Version wurden alle Ergebnisse angezeigt und man kunnte mit Hilfe der Suchfunktion des Browsers (Strg+F) passende Beiträge finden. Da nun aber nur noch ein paar Ergebnisse auf einmal angezeigt werden (Seitenweise Anzeige; Paginierung) hilft das auch nur noch bedingt.

P.S.: Ich wollte hier entsprechende Screenshots einfügen, funktioniert aber komischerweise nicht mehr.

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DATEV-Mitarbeiter
Ulrike_Drefs
DATEV-Mitarbeiter
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Hallo Herr Kinzler

a) Haben Sie ein konkretes Beispiel für mich? Normalerweise sollte die Suche nach der kompletten Fehlernummer auch das entsprechende Dokument finden (sofern wir eins dazu haben).

b) Stimmt. Die vollständige Trefferliste musste für ander Funktionen weichen, z. B. Filter für die Trefferliste.

Ulrike Drefs

DATEV eG

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letzte Antwort am 01.12.2016 08:56:33 von Ulrike_Drefs
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