Hier schlagen plötzlich unzählige Meldungen betreffs abgewiesener emails auf.
Interessant, daß hier Adressen genutzt werden, die noch nie nach außen hin kommuniziert wurden.
Was ist hier passiert?
Eben das ist ja das Ziel bzw. die Aufgabe der "Übersicht über abgewiesene E-Mails an....."
Sie erhalten eben eine Email mit Übersicht über "nachfolgend erhalten Sie eine Übersicht zu E-Mails an die Domain xxxx,
die auf Grund von Anti-Spam-Mechanismen am xxxxx entweder verzögert oder gar nicht angenommen wurden."
Die Begründung für die Nichtannahme ist dann in den Rubriken aufgeführt. Ansonsten einfach mal an die DATEVnet-Fachabteilung wenden (die haben eine eigene Rubrik in den Servicekontakten und reagieren sehr schnell auf Serviceeingaben).
hallo nicht aktiv
diese Übersicht zeigt nur, wer von „außen“ versucht, ihre Kanzlei über Mail zu erreichen und von DATEVnet aufgrund der Sicherheitsregeln abgewiesen wird.
Es ist gerade KEIN Datenleck der DATEV sondern zeigt, mit welcher Intensität „Angriffe“ auf E-Accouts geführt werden und wie die DATEV davor schützt. In aller Regel sind es entweder durch Zufallsgeneratoren oder durch KIgestützte ähnliche Vorgänge maschinell erzeugte Mailadresse, die „durchprobiert“ werden um Lecks zu finden.
Manchmal sind auch Mailaccounts dabei die bei weniger geschützten Kommunikationspartner von ihnen „abgefischt„ wurden.
gerade daran sieht man, wieviel Aufwand die DATEV für ihr Angebot von DATEVnet treibt und wie wichtig der ist.
Das Problem ist, daß der "Absender" meine eigene Adresse ist, die ich aber nie nutze bzw. Adressen von seit 10 Jahren ausgeschiedenen, aber noch nicht gelöschten Mitarbeitern genutzt werden.
Hallo nicht aktiv,
das ist zwar tatsächlich „ein Problem“ aber eben kein von DATEV verursachtes. Die oben beschriebene Ursache ist auch hier gegeben. Jeder halbwegs begabte IT-ler kann beliebige echte oder erfundene Absenderadressen verwenden - auch ihre!
Woher hat der halbwegs begabte IT-ler unsere Adressen, die ungenutzt im "Giftschrank" liegen, damit sie kein Kollege verwendet?
Wenn die genutzten Adressen verwendet werden, dann ist die Sachlage klar, aber hier stellt sich die Frage, wie diese Information den Weg in die Öffentlichkeit fand.
War es ein eigener- PC, wo vielleicht Testmails an diese Adressen liegen oder wie sonst können diese Adressen publik geworden sein?
Hallo,
insbesondere wenn die betroffenen "eigenen" E-Mail-Absenderadressen im lokalen E-Mail-(Exchange-)Server doch vorhanden sein sollten, würde ich die Systeme unverzüglich einer genaueren Überprüfung unterziehen. Wenn der Versand tatsächlich aus dem Kanzleinetz erfolgte, könnte dies auf Schadsoftware hindeuten.
Viele Grüße
Christian Wielgoß
Den Vorgang nennt man E-Mail Adress Spoofing, mit Tricks kann die Adresse so weit verschleiert werden, dass im E-Mail Client als Absender z. B. "potus@whitehouse.gov" angezeigt wird. Als diese Methode analysiert wurde gab es eine Seite, die diese Adresse in einem besonderen String generiert hat. Das Ganze dient dazu, den eigenen Mailserver zu analysieren.
Wo kommen die Adressen her? Ganz bestimmt von DATEV, verkauft als Zusatzeinnahme
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Ich würde schauen, ob es Schnittmengen mit Mandanten gibt, also Mandanten denen Mails von allen betroffenen Adressen gesandt wurden. Hier wäre anzusetzen und zu prüfen ob dort durch Auslesen der Outlookkontakte die Adressen gestohlen wurden.
bei uns wurden über das Öffnen eines verseuchten E-Mail-Anhangs auch schon Outlook-Kontakte geklaut, mit denen dann munter Spammails generiert und kreuz und quer verschickt wurden.
Es waren auch E-Mail-Adressen dabei, die längst nicht mehr im Einsatz waren (z.B. ausgeschiedene Mitarbeiter oder inzwischen verheiratete Mitarbeiterinnen mit dem Geburtsnamen etc.)
Haben Sie evtl. auf Ihrer Homepage Informationen zu E-Mail-Adressen, Vor- und Nachnamen von Partnern, Mitarbeitern etc. veröffentlicht? Dann wäre es ein leichtes "Ihre E-Mail-Adressen" in Masse zu fälschen...