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geplanter / tatsächlicher Ansparbetrag Wertguthaben

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letzte Antwort am 28.03.2022 12:10:36 von AchimBecker
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AchimBecker
Beginner
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307 Mal angesehen

Wenn ich für einen Mitarbeiter eine gewünschte Ansparung für ein Wertguthaben für den aktuell anstehenden Lohn-/Gehaltsabrechnungsmonat in einem Tool außerhalb von DATEV vom Mitarbeiter pflegen lasse, so kann dieser ja nur auf der Ebene "300€ von meinem Bruttogehalt" Aussagen treffen, da er keinerlei Wissen typischerweise darüber hat, wieviel genau dann die SV-Beiträge sind, die noch vom Arbeitgeber dazugesteuert werden. Und er weiß es erst recht nicht, wenn diese Ansparung dazu führt, dass er Beitragsbemessungsgrenzen dadurch geradeso unter-/überschreitet, da dann die prozentualen SV-Beiträge des Arbeitgebers "abgeschnitten" werden. 

Daher ist der Gedanke, vor dem Abrechnungslauf LODAS bzw. "Lohn und Gehalt" mit dem gewünschten Ansparbetrag des Mitarbeiters über Schnittstelle zu versorgen (und das eben für alle Mitarbeiter). Und im Anschluss an den Abrechnungslauf die "tatsächlichen Ergebnisse" wieder abzuholen (wozu diese Frage diente https://www.datev-community.de/t5/Personalwirtschaft/Lohnergebnisdaten-Lohnaustauschdaten-Service/m-p/274382). Dann kann man dem Mitarbeiter darstellen, wie denn tatsächlich die Beträge waren inklusive SV-Beiträge des AG.

 

Langer Vorlauf für die Frage: 

Mit dem Ziel eine möglichst einheitliche Vorgehensweise zu wählen, würde ich wahrscheinlich den "Lohnaustauschdatenservice" nehmen (wenn er denn da wäre, weil Status noch "in Umsetzung"). Dann könnte ich konzeptionell LODAS und "Lohn und Gehalt" vermutlich (hoffentlich) über eine einheitlich Schnittstelle von außen mit dieser Information der geplanten Ansparung ("300€ von meinem Bruttogehalt") erreichen. Korrekt?

Solange das nicht funktioniert, was ist die Alternative?

Jeden Steuerberater die Daten von Hand eintippen lassen? Mühsam und fehleranfällig aus meiner Sicht.

Applikationsspezifische Datei erzeugen im jeweiligen Format (LODAS, LuG in verschiedenen Versionen) für den jeweiligen Steuerberater und durch diesen Hochladen lassen? Einerseits müsste ich dafür wissen, welche Version jeweils dort läuft und andererseits ist das wieder ein manueller, fehleranfälliger Prozess. 

 

Vielen Dank für Eure Unterstützung für einen Newbie im DATEV-Universum 😉

 

@metalposaunist weil du beim letzten Post auch Interesse hattest ...

 

Viele Grüße

     Achim

metalposaunist
Unerreicht
Offline Online
Nachricht 2 von 4
298 Mal angesehen

Danke Achim aka @AchimBecker 👍! Liest sich sehr interessant 🤓

 

Ich kann nur so viel dazu beitragen: Auch wir haben uns schon Firmen angeschaut, die vom Prinzip her mehr netto vom brutto erreichen wollen bzw. den Lohn optimieren wollen. Diese Lösung setzte aber auch auf den Import von ASCII Dateien im Lohnprogramm. Mit all den manuellen Schritten, die Du beschrieben hast. 

 

Ich lese hier mal still mit. Bin rein technisch stark interessiert 😊

#EmpoweringPeopleInTechnology – Daniel Bohle
www.metalposaunist.de
AchimBecker
Beginner
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Nachricht 3 von 4
242 Mal angesehen

dann nehme ich den Faden mal hier wieder auf, da sonst keine Antworten / Hinweise kamen (Danke @metalposaunist für Deine!).

Aus den Nicht-Antworten schließe ich, dass wir für den Moment den komplett manuellen Weg gehen müssen. Der Ablauf wäre dann etwa wie folgt:

 

  • Arbeitgeber (AG) lässt seine Arbeitnehmer (AN) erfassen - in unserem Cloud-System oder einem xls ist für diese Diskussion egal - wieviel EUR brutto diese im nächsten Monat für das Zeitwertkonto auf Seite legen wollen.
  • AG schickt Datei an Steuerberater (Lohnbuchhalter)
  • Lohnbuchhalter lädt diese Datei (Format: Mandant, MA-Nummer, gewünschter Bruttobetrag für Ansparung) in die bei ihm lokal installierte LODAS Version x.y (hier stellvertretend für alle Lohnabrechnungsprogramme der DATEV und solange keine zentrale Schnittstelle vorhanden) hoch
  • Lohnbuchhalter macht Lohnabrechnung für Mandant unter Einbeziehung der Brutto-Ansparbeträge der MA
  • Lohnbuchhalter exportiert resultierende Lohndatei (nicht PDF, sondern csv mit dem Format: Mandant, MA-Nummer, Brutto-Ansparbetrag MA, SV-Beitrag des AG der Ansparung welcher zusätzlich zum Brutto-Ansparbetrag MA dazu kommt (und der muss explizit zurückgegeben werden wegen BBG-Einfluss), Bruttogehalt MA, und von mir aus noch diverse andere im Moment nicht relevante Infos)
  • Lohnbuchhalter schickt Lohndatei an AG
  • AG lädt Lohndatei bei uns hoch
  • Wir lösen entsprechenden Kauf von Fondsanteilen für die MA aus im Wert von "Brutto-Ansparbetrag MA + SV-Beitrag des AG welcher zusätzlich zum Brutto-Ansparbetrag MA dazu kommt"

Frage:

  1. Ablauf soweit sinnvoll?
  2. Geht das technisch beispielsweise in LODAS? Import geplanter Ansparungen und dann Export tatsächlicher Ansparungen (inkl. SV-Anteil des AG) und tatsächlicher Bruttogehälter
  3. Darf der Lohnbuchhalter der Einfachheit halber das in unser Cloud-System hochladen (statt technisch direkt dem AG zu schicken), weil es ja lizenzmäßig eine Umgebung bei uns ist, die der AG von uns lizensiert hat und die daher ihm gehört. Die Daten werden ja auch nur in seiner Umgebung für seine Zwecke verarbeitet.

 

Danke für die Unterstützung und viele Grüße

     Achim

AchimBecker
Beginner
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Nachricht 4 von 4
206 Mal angesehen

@carolalautenschläger Hintergrund zu unserem Telefonat heute morgen ...

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letzte Antwort am 28.03.2022 12:10:36 von AchimBecker
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