Liebe Community,
Ende März war es wieder soweit: das achte DigiCamp hatte seine Tore geöffnet und zur Mitgestaltung eingeladen. Die Auswahl an Sessions war auch dieses Mal groß und vielfältig. Und auch wir* haben eine Session angeboten, um die Aspekte einer beidseitig wirkungsvollen Kommunikation zu diskutieren. Ziel der Session war (und ist auch weiterhin), die Kommunikation mit unseren Kundinnen und Kunden spürbar zu verbessern. Dabei haben wir in unserer Session vor allem den Blick auf die Kommunikation rund um Wünsche bzw. Anforderungen unserer Kund:innen, die an uns herangetragen werden, gelegt. Nach einem kurzen Impuls starteten wir durchaus provokativ in die Diskussion mit der Frage: „Inwieweit haben Kundewünsche bei uns eine reelle Chance auf Umsetzung?“. Die Beiträge der Teilnehmer:innen waren sehr vielfältig, von: „Die Chance ist nicht Null, aber sehr gering.“, „Die Backlogs sind voll.“ bis „Stark abhängig von Kapazitäten, gesetzlichen Änderungen und auch dem Eingangskanal und wie sensibel/betroffen die Verantwortlichen sind.“ Es gab es u. a. auch eine Kundenstimme: „Es ist sinnlos sich mit Wünschen an DATEV zu wenden.“ Das wir Hausaufgaben hinsichtlich der an uns herangetragenen Kundenwünsche haben, war keine überraschende Erkenntnis. Dennoch stellte sich die Frage: Wollen wir als DATEV Kundenwünsche überhaupt? Die Antwort war ein klares "Ja".
Wir wollten auch wissen, an welchen konkreten Stellen wir die Kommunikation in Bezug auf Kundenanforderungen verbessern können? Einer Idee wollen wir auf jeden Fall nachgehen und hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit prüfen:
Können Neuerungen zukünftig, neben der Kennzeichnung "gesetzliche bzw. technische Neuerung", auch die Kennzeichnung "Kundenanforderung" erhalten.
Falls euch weitere Ideen einfallen, so lasst uns gerne daran teilhaben.
*Mirko Kasparek, Helene Zenk & Nicholas Zürrlein. Wir arbeiten in Teams, die zur "Verbesserung der Kundenorientierung & Kommunikation" vom Vorstand initiiert wurden.
Sehr geehrter Herr @Nicholas_Zürrlein
wenn ich es richtig gelesen habe, hat der Vorstand Sie und Ihre Kollegen gebeten, sich dem Thema:
Verbesserung der Kundenorientierung & Kommunikation
anzunehmen.
Da hier leider kein Mitglied der Community etwas schreibt (sind wahrscheinlich alle etwas Müde vom Kampf gegen die DATEV-Windmühlen).
Aus meiner ganz persönlichen Sicht ist "Kundenorientierung" und insbesondere die "Kommunikation" bei der DATEV eines der zentralen Problembereiche auf dem Weg zum Erfolg d. h. zu guten Programmen für uns Nutzer. Aus diesem Grund schildere ich hier nochmal mal meine Meinung.
Als Einstiegsliteratur empfehle ich Ihnen:
Als Ideenwiese für Lösungsansätze empfehle ich:
Erste Schritte:
Meine ganz persönliche Meinung zu Ihrem Kernthema ist: es ist schon alles da und es ist auch schon alles geschrieben! Sie müssen den "Goldschatz" nur heben. Bitte nichts neues "erfinden", es ist keine Frage der Quantität, sondern eher eine Frage der Qualität d. h. das Vorhandene für uns alle nutzbar zu machen.
Und wie im Rahmen der Sendepause zum Ausdruck gebracht, hat man als Kunde / Genosse / Gesellschafter / engagiertes Communitymitglied / Pilot / Vertreterrat (zumindest ich) usw. den Eindruck nicht ernst genommen zu werden!
In den verschiedenen Impulsvorträgen der Vorstände wie z. B.
hat der Vorstand es mit sehr starken Worten, tollen Bildern und Metaphern allseits anerkannten Ziele auf den Punkt gebracht:
"Ihr müsst Euch auf den Stuhl des Kunden setzen"
"ganz am Anfang" !
Leider gibt es nur diese starken Worte. Es fehlt an den Menschen, die diese schönen Worte umsetzen!
Nur über schöne Ziele reden, aber nichts für deren Umsetzung zu tun, wird zu keinem schönen Ende für uns und die DATEV führen. Was muss nun gemacht werden? Wir StB/WP sind Zahlenmenschen. Beginnt damit, die Zielerreichung messbar zu machen. Hierzu hatte ich im Bereich Sendepause – Seite 7 - DATEV-Community - 242058) etwas geschrieben.
Frau @Annekathrin_Bels hat versucht DATEV intern etwas zu bewegen, ist aber leider wie schon so oft an den Oberen bzw. den internen DATEV Silos (indische DATEV Kasten) gescheitert: spezifische Anregungen/ Kritik bezüglich DATEV Ideas / bzw. Den Kampf gegen die DATEV-Windmühlen (Oberen) kann man nur verlieren
Auch hatte ich Hoffnung, dass unser satzungsmäßige Krtikorgan (der Vertreterrat) sich mal zu einem konkreten Kommunikationsproblem hier in Ideas annimmt: Dialograum Community im Januar 2022 – Seite 4 - DATEV-Community - 259688:
Bitte lesen Sie in einer ruhigen Minute mal hier (zumindest meine und die Antworten/Anmerkungen der DATEV) nach:
PDF-Dateien heften und trennen
- Welche Schulnote würden Sie hier der DATEV für die (externe) Kommunikation mit dem Ideengeber bzw. den Mitlesenden/Kunden/Genossen geben?
- Welche Schulnote würden Sie hier der DATEV für die internen verbindenden Elemente (roter Faden d. h. sinnvolle gemeinsame Entwicklungen) bzw. für das Überwinden der vorhandenen indischen DATEV Kasten oder Silos (Mehrfachentwicklungen) geben?
- Was muss nach Ihrer Meinung geändert werden damit ein solcher Fehler (der internen und externen Kommunikation) in Zukunft nicht mehr vorkommt?
- Wer ist bei der DATEV dafür zuständig?
- Was hat die DATEV schon geändert, damit es besser wird?
Gerne können Sie sich das auch mal ansehen. Gerne auch diese Ideas-Idee von mir:
Wie schon oben geschrieben, macht bitte nichts neues zusätzliches, sondern versucht das Vorhandene besser zu machen:
Macht die Beiträge und den Erfolg durch Ideas messbar und "fühlbar".
Alles für eine Verbesserung der Kundenorientierung & Kommunikation!
Und immer wieder die gleiche Bitte im Interesse der Anwender: arbeitet produktübergreifend, prozessorientiert und medienbruchfrei zusammen und nicht nebeneinander. Ihr benötigt einen DATEV Prozessmanager (Expedition Zukunft DATEV Eigenorganisation der etwas andere Weg = Weiterentwicklung) man könnte ihn auch DATEV-Integrationsbeauftragter (Der Spock des (T)Raumschiffes DATEV-Cloud) nennen, der hat einen ähnlichen Job: Menschen zusammenbringen und ihnen den richtigen Weg zu zeigen und ist Ansprechpartner für alle Ressorts und kümmert sich (ist somit deutlich mehr als das stille zentrale Anforderungsmanagement der DATEV) auch um abgelehnte nicht bearbeitete Ideen. Liebe DATEV: bitte helft uns heute bei der Organisation unserer Kanzleien!
Gruß
Ralf Blum
Lieber Herr Blum,
herzlichen Dank für Ihr ausführliches Feedback.
Wir sehen, dass Sie sehr viel Zeit investiert haben und möchten uns damit fundiert auseinandersetzen. Gerne sichten wir die Beiträge und Verlinkungen. Im Anschluss werden wir auch an dieser Stelle wieder informieren, ob und wie wir diese Impulse in die weitere Bearbeitung einfließen lassen.
Einen schönen Abend und viele Grüße
Nicholas Zürrlein
Lieber @Nicholas_Zürrlein,
ich sehe es Ihnen nach, dass Sie nicht 24/7 in der Community 👨👩👧👦 sind und noch andere Aufgaben haben. Lassen Sie mich dennoch kurz meine Reaktionen zu Ihrem Post niederschreiben, in der Hoffnung, Sie verstehen uns DATEV Community etwas besser damit:
@Nicholas_Zürrlein schrieb:
Wir sehen, dass Sie sehr viel Zeit investiert haben und möchten uns damit fundiert auseinandersetzen.
Doch jetzt schon 😳? Der helle Wahnsinn!
@Nicholas_Zürrlein schrieb:
Im Anschluss werden wir auch an dieser Stelle wieder informieren, ob und wie wir diese Impulse in die weitere Bearbeitung einfließen lassen.
Das ist frech! 😶
Wie schade dass man an dieser Stelle nicht einen ganzen Bündel an Kudos verteilen kann.
Wie immer von Ihnen Herr Blum langer Text aber nach meiner Meinung alles drin.
Und auch wie immer was passiert ?
Sorry das ich das "frech" @metalposaunist aufgreife,
aber wie lange soll eigentlich Herr Blum noch sein immer wiederkehrende Statements abgeben.
Ich bin in der neuen Community seit 6 Jahren dabei, vorher in der Newsgroup auch, eigentlich müsste die Datev den Herren Blum und Bohle und wie Sie noch alle heißen lfd. Geschenkgutscheine überreichen für die massenhaften Verbesserungsvorschläge die alle nicht umgesetzt werden - sorry war überspitzt ab und an ist ja mal einer dabei, der umgesetzt wird.
Gleichzeitig bekomme ich heute eine Mail von der Datev in der für ein 1 Stündiges Interview 150 EUR angeboten wird. Was glauben Sie wieviel Zeit die obigen Communtiy Mitglieder bereits in der Community investiert haben :
Ich kopiere die Mail mal kurz hierher: Nur damit keine Mißverständnisse aufkommen, es ist keine Kritik an Joanna Jakolis, es ist die Kritik an der Datev auf Leitungsebene und darüber.
Sehr geehrte Damen und Herren,
für eine DATEV-Studie zum Thema "Mandantendialog – MyDATEV Nachrichten" suchen wir Teilnehmer:innen.
Derzeit arbeiten wir daran, die Kommunikationslösung MyDATEV Nachrichten auszubauen, in Richtung einer zentralen Kommunikationslösung weiterzuentwickeln und in diesem Zug um weitere Funktionalitäten zu erweitern, die einen prozessintegrativen Austausch mit Mandanten ermöglichen.
Um herauszufinden, ob wir mit diesem frühen Entwicklungsstand auf dem richtigen Weg sind, suchen wir Kanzleien, die die Lösung in einem 60-minütigen Interview auf einem von DATEV bereitgestellten Testsystem ausprobieren möchten. Dabei würden wir gerne mit Personen aus den Kanzleien sprechen, die das Programm Kanzlei-Rechnungswesen nutzen und im Bereich Rechnungswesen im Austausch mit Mandanten stehen und bereits mit MyDATEV Nachrichten arbeiten.
Treffen diese Kriterien auf Sie zu?
Die Online-Interviews finden am 16.05.2022 und am 17.05.2022 statt. Selbstverständlich wird Ihr Aufwand in Höhe von 150,- EUR entschädigt.
Wenn Sie Interesse an der Teilnahme an einem Interview haben, dann melden Sie sich bitte kurz auf diese E-Mail mit Angabe Ihrer Telefonnummer. Sollte einer Ihrer Kolleg:innen auf die Kriterien zutreffen, leiten Sie diese Mail gerne weiter.
Da wir nur eine begrenzte Anzahl an Interviewplätzen haben, entschuldigen wir uns vorab, wenn wir nicht alle Interessen berücksichtigen können. Wenn es mehr Interessenten als Plätze gibt, entscheiden wir per Zufallsauswahl.
Die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig und alle Ihre Angaben werden gemäß den DATEV-Richtlinien vertraulich behandelt und anonymisiert ausgewertet.
@bodensee schrieb:
Treffen diese Kriterien auf Sie zu?
DATEV weiß selber nicht, mit was seine eigenen Kunden arbeiten 😱? Wieder muss man das erst manuell herausfinden? Anstatt eine Abfrage über die Datenbank laufen zu lassen und die E-Mail nach dem Motto wie folgt zu schreiben: Wir haben festgestellt, dass ... damit fallen Sie in unser Muster ... hätten Sie Interesse an ...
Und ich greife nochmal mein "frech" auf und weise darauf hin, dass ich seit 10/2021 ganze 7,5h in DATEV investiert habe, als ich unter anderem 1:1 mit Mitarbeitern ins Gespräch ging, die ebenfalls gezieltes Interesse / Fragen hatten. Und Du bekommst 150 EUR, dass Du der DATEV das sagst, was wir jahrelang wollen? Kann ich da mitmachen? Wo muss ich mich melden? Sorry aber ich fühle mich langsam ein bisschen veräppelt 😶. Kann ich der DATEV eine Rechnung über 1125 EUR stellen?
Allein, wenn ich das schon wieder lese: DATEV macht erstmal eine Studie. Also aus einer Fliege einen Elefanten 🐘 - das dauert alles ewig und das, was DATEV fehlt bieten bereits etliche andere Lösungen auf dem Markt: 5F Software und kanzlei.land um die wohl zwei Prominentesten zu nennen. Kennt DATEV die nicht? Weiß DATEV nicht, was die besser machen, gerade drum diese zwei Zulauf haben, weil es DATEV nicht kann? Warum muss DATEV das Rad jedes Mal neu erfinden, wenn man technisch sowieso hinterher hinkt?
DATEV ist bald das Nokia der Branche; viele sind mit iPhones zufrieden und DATEV fragt: Wir hätten da eine Idee. Apple? iPhone? Kennt ihr?
Speziell zu myDATEV Nachrichten - soll ich hier den Thread suchen, wo wir unsere Wünsche notiert haben, die uns im Alltag nach vorn bringen? Habe ich nicht oft genug wiederholt, woran die Lösung aus unserer Sicht krankt?
@bodensee schrieb:
Wenn Sie Interesse an der Teilnahme an einem Interview haben, dann melden Sie sich bitte kurz auf diese E-Mail mit Angabe Ihrer Telefonnummer.
E-Mail 📧: Das Format der Zukunft 🚀 und der neue heiße 💩 am Markt. Die wird sich noch die nachten 20 Jahre mit all den Unzulänglichkeiten wacker halten. Wie schick wäre bitte ein online Portal, wo man sich anmeldet und dann kann man sich schön die Studien rauspicken, die auf einen laut Datenbankabfrage zutreffen bzw. werden alle angezeigt aber die nicht zutreffen werden ausgegraut, sodass man die Möglichkeit hat, Produkte nach zubuchen, damit man der DATEV helfen kann. Natürlich checkt das System dann ab: Nach Bestellung dauert es 4W bis zur Freigabe, damit DATEV sicher gehen kann, dass man sich mit dem neuen Produkt beschäftigt hat.
Wäre nur so eine Idee. Kostenlos. Eine Rechnung schreibe ich dafür nicht. Folgt mir, für weitere Tipps 💡.
Junge, Du kriegst die Tür 🚪 echt nicht zu ...
... es ist mir absolut unverständlich, dass die wertvollen, detaillierten, mühsam und zeitaufwändig erstellten Kommentare, Verbesserungsvorschläge, Fehlerberichte, Wünsche, Ideen, Vorschläge vieler sehr erfahrener und qualifizierter Datev-Anwender von den Datev-Entscheidern offenbar ignoriert oder nicht mal registriert werden,...
... etwa so, also ob man große Mengen an kostenlos geliefertem Wasser in den Kanal fließen lässt, anstatt einen ausgetrockneten Acker damit zu bewässern.
... 'auf deutsch' : die ganze Mühe ist für die Katz'
.. und sporadisch wird immer wieder mal eine Datev-Umfrage oder eine Datev-Studie oder sonst eine ziemlich unnütze Aktion gestartet, um die 'Gemüter' zu beruhigen
... aus meiner Sicht hat das nur Alibi-Funktion
... so kann man Engagement 'erfolgreich' 'abwürgen' und 'herunterfahren'
... irgendwann geben auch die Hartnäckigsten auf.
Das wäre dann der endgültige 'Korken auf der Flasche'
Nachtrag:
das einzig Gute ist, dass man heute die "Copy&Paste"-Funktion zur Verfügung hat
Alles was mal jemand geschrieben hat, wird vielleicht von der Datev ignoriert, aber das Internet vergisst nicht so schnell
Man kann der Datev die Kommentare, die Ideen, Verbesserungsvorschläge, die Fehlerberiche usw. immer wieder per Copy&Paste 'unter die Nase halten', bis die Datev vielleicht mal die entsprechenden Threads schließt oder sogar löscht.
... aber das wäre dann sicher das endgültige Eingeständnis des Scheiterns
... also (zum Mitschreiben) :
die "zu Guttenberg-Methode" (Copy&Paste) ist eine der sinnvollsten Erfindungen der IT
Wenn Du da wirklich teilnehmen willst kann ich Dir gerne die Mailadresse via PN zukommen lassen.
Richtest Du bitte eine automatische E-Mail Weiterleitung ein 🤓? Kann man am Exchange Server machen. Das ist doch sicherlich eine bestimmte Absenderadresse, oder 🤔? Dann eine Regel: wenn Absender xy, dann schicke eine BCC der Nachricht an meine E-Mail Adresse und schwupps musst Du nicht mehr tätig werden. Bis DATEV auf die Idee kommt, den Absender zu ändern.
In ❤️ with #BigData, #KI, #Automatisierung 😍.
Sehr geehrter Herr Zürrlein,
die Community ist tatsächlich ein Quell von Wünschen und Anforderungen. Hier gibt es auch Feedback zu angedachten und kommunizierten Änderungen der Datev.
Ein Bespiel wie ca. 30 % der "Kunden" nachhaltig verärgert werden findet sich hier:
Das muss sich schon leisten können!
... sehr wahrscheinlich wurde diese Mail (aus der Abteilung "ResearchOps") 'auf breiter Front' versandt ...
... sie hat gestern auch den Weg in meinen Posteingang gefunden.
.. wenn sich ein paar Tausend oder Zigtausend für dieses "Interview" interessieren, hat man schon mal einen netten Pool, um ein paar Kandidaten auszuwählen.
Vermutlich guckt man dann näher hin, wer geeignet sein könnte.
Die 150 Euro sollte man nicht jetzt schon verplanen 😅
Das Los entscheidet ja, wer den Hauptgewinn erhält 😉
Kenne ich zwar alles in outlook und exchange bin aber nicht so wirklich begeistert.
Viele Regeln führen dann zu Unübersichtlichkeit, allerdings fehlt mir für die Umleitung deine Mailadresse, dann gesagt getan, das ist der Vorteil wenn man nicht in einem Tanker wie Datev sitzt.
Komme nur manchmal auch an meine Grenzen wenn es um die Regeln in der Sophos geht.
Nun ja Herr Vogtsburger von Hauptgewinn bei 150 EUR würde ich nicht gerade reden wollen. 🙄
Hallo Zusammen,
ich bin nicht sicher, ob ich zum Thema Kundeneinbezug wirklich eine Frage gelesen habe, aber ich biete gerne an, dass ich eure konkreten Fragen dazu beantworten möchte.
Soviel vorneweg:
Vielen Dank für eure zahlreichen Impulse in der Community. Ich gehe davon aus, dass diese von den entsprechenden DATEV Produktverantwortlichen gelesen, mit anderen Quellen verknüpft und in ihren Entscheidungen berücksichtigt werden.
Der Kundeneinbezug selbst hat dann in der Regel das Ziel andere Fragestellungen, die dem Team bzw. dem Produktverantwortlichen noch unklar sind, zu beantworten. Oder: Es geht darum, zu überprüfen, ob eine Lösungsidee für den Alltag der Kunden "gebrauchstauglich" ist (Neudeutsch: Usability).
Euer Input ist wertvoll, macht den Kundeneinbezug aber nicht überflüssig. Und der Kundeneinbezug hingegen kann eure wertvollen Impulse nicht ersetzen.
***
Und zu deiner Kritik, Daniel (@metalposaunist): Ja, leider dürfen wir bestimmte Dinge über unsere Kunden aus Datenschutzgründen nicht auswerten und für Kundeneinbezüge verwenden. Stattdessen müssen wir Euch fragen. Ob ich das gut finde? Nein. Aber unter Beachtung von Datenschutzregularien dürfen wir das nicht in dem von Dir genannten Umfang. (Ausnahmen sind explizit geregelt und werden dann auch entsprechend kontaktiert.)
Viele Grüße
Alper
@Alper_Aslan schrieb:
Und zu deiner Kritik, Daniel (@metalposaunist): Ja, leider dürfen wir bestimmte Dinge über unsere Kunden aus Datenschutzgründen nicht auswerten und für Kundeneinbezüge verwenden. Stattdessen müssen wir Euch fragen. Ob ich das gut finde? Nein. Aber unter Beachtung von Datenschutzregularien dürfen wir das nicht in dem von Dir genannten Umfang. (Ausnahmen sind explizit geregelt und werden dann auch entsprechend kontaktiert.)
Auch wenn ich nicht Daniel heiße, muss ich antworten.
Es sei denn der Kunde (sic!) gibt sein Einverständnis dazu? Möchte da niemand etwas daran ändern? Anybody?
Mir ist es wurscht, wenn Ihr mich als Zielperson identifiziert und mich gezielt anschreibt. Jeder der die Mail bekommt und sich die Zeit diese zu lesen nimmt nur um festzustellen, dass er garnicht die Zielperson ist wird sich ärgern ... Zeit haben wir alle nicht gerade viel für solche "Spässchen".
Wenn es nicht so traurig wäre.....die Sache mit dem "Kundeneinbezug"...
Und woanders dann bei DATEV: Trennen von TIFF-Dateien...
"Hallo Community,
es gibt ein kleines Update: Ab sofort können Sie mehrseitige TIFF-Dateien im DATEV Upload online trennen."
Frag mal beim Stammtisch in die Runde, was TIFF-Dateien sind...., warte 10sec. und ordere dann die nächste Runde....weil sich alle vor Lachen auf den Tisch knallen.....
Läuft in Deutschland, läuft bei DATEV.
Und ne Tür weiter dann: Azure-Cloud.
Man kann nur noch mit dem Kopf schütteln.....
@oschmitt schrieb:
Möchte da niemand etwas daran ändern? Anybody?
Du willst nicht wissen, auf welche Genossen ich bei einigen Treffen treffe. Das ist nicht (ab)wertend gemeint ☝️ aber das Mindset in der DATEV Genossenschaft scheint allgemein noch weit, weit von "unserem Community Denken" entfernt zu sein. Da gibt es bis heute wirklich noch oft die Meinung: Datenschutz 🔒 geht über alles inkl. Usability und Automatisierung und sicher weitere angenehmen Dinge der Digitalisierung.
Danke @Alper_Aslan für deine offenen, ehrlichen Worte 🙏, die nicht nach Textbaustein klingen sondern nach ❤️.
06.05.2022
08:32
zuletzt bearbeitet am
06.05.2022
10:32
von
Dirk_Jendritzki
Guten Morgen @vogtsburger !
Mir ist unverständlich, weshalb Sie es unverständlich finden, daß DATEV die qualifizierten Beiträge offenbar ignoriert.
DATEV braucht die Bestandskunden vor allen Dingen, um neue "Sperenzchen" zu finanzieren und andere, genossenschaftsferne Kunden zu erreichen.
Das ist der "Goldstandard" der Branche.
Hinzu kommt:
Die DATEV-Software steckt in einer konzeptionellen Sackgasse. Es wird etwas Neues geben. Würden Sie die "ollen Kamellen" weiterentwickeln, wenn Sie wüßten, daß bald das ganze Produkt obsolet ist?
Teilnehmerin @silberbauer hat im "Nachhaltigkeitsthread" einen weiteren "Goldstandard" der Branche mit bemerkenswerter Klarheit zur Kenntlichkeit entstellt:
"Wischiwaschi" statt effektiver und konzeptionellen Maßnahmen dominiert die Kommunikation.
Das wird noch ergänzt vom "Lullipulli" woker Themen: Wenn ich von "Kommunikativen Touchpoints mit Kund_innen" lese, dann weiß ich: Hier schreiben **bleep**, die nichts Produktives leisten können oder wollen und sich auf Kosten der Gemeinschaft alimentieren lassen.
Bei aller Kritik:
Die Genossen hatten ja die Wahl bei der "Urabstimmung" über die "Öffnung" der DATEV gegenüber dem "Steuerbürger".
Sie haben sich entschieden, nun tragen sie die Folgen.
Vor allen Dingen aber:
Die "Community" hilft sich untereinander, ind das ist unbezahlbar.
Bitte auf Beleidigungen verzichten, siehe Nutzungsbedingungen & Datenschutz Nr.5
06.05.2022
09:20
zuletzt bearbeitet am
06.05.2022
10:34
von
Dirk_Jendritzki
@Koppelfeld schrieb:
Bei aller Kritik:
Die Genossen hatten ja die Wahl bei der "Urabstimmung" über die "Öffnung" der DATEV gegenüber dem "Steuerbürger".
Sie haben sich entschieden, nun tragen sie die Folgen.
Das scheinen viele irgendwie nicht mehr vor den Augen zu haben. Trifft es aber durchaus.
@Koppelfeld schrieb:
Hinzu kommt:
Die DATEV-Software steckt in einer konzeptionellen Sackgasse. Es wird etwas Neues geben. Würden Sie die "ollen Kamellen" weiterentwickeln, wenn Sie wüßten, daß bald das ganze Produkt obsolet ist?
Starke Behauptung. Aber daraus kann sich ja eine konstruktive Diskussion ergeben.
@Koppelfeld schrieb:
...
"Wischiwaschi" statt effektiver und konzeptionellen Maßnahmen dominiert die Kommunikation.
Das wird noch ergänzt vom "Lullipulli" woker Themen: Wenn ich von "Kommunikativen Touchpoints mit Kund_innen" lese, dann weiß ich: Hier schreiben **bleep**, die nichts Produktives leisten können oder wollen und sich auf Kosten der Gemeinschaft alimentieren lassen.
Da wäre ich dann mal raus....ist mir zu direkt, zu persönlich......
Zitierte Beleidigung entfernt
@metalposaunist Daniel (ich duz dich jetzt einfach, ich bin Oli), Datenschutz, ja, die Daten unserer Mandanten schützt die DATEV außerordentlich gut, da hab ich volles Vertrauen, aber wenn es um den Schutz der Information (denn nix anderes sind auch Daten) welcher Genosse welches Programm einsetzt geht, bin ich völlig openminded. In jedem x-beliebigen Webshop stimme ich zu das meine Daten für Marketing und Vertrieb genutzt werden dürfen und wenn dann die DATEV mich gezielt ansprechen will soll das nicht machbar sein?
Ich verstehe die Kollegen schon, die hören "Datenschutz" und schalten sofort auf "rot", aber das ist so ähnlich als wenn ich sage, die und die Beträge sind steuerfrei .... Umsatzsteuer oder Einkommensteuer. Hier muss ein tiefergehende Aufklärung betrieben werden.
@andreashofmeister schrieb:
@Koppelfeld schrieb:
Bei aller Kritik:
Die Genossen hatten ja die Wahl bei der "Urabstimmung" über die "Öffnung" der DATEV gegenüber dem "Steuerbürger".
Sie haben sich entschieden, nun tragen sie die Folgen.
Das scheinen viele irgendwie nicht mehr vor den Augen zu haben. Trifft es aber durchaus.
Ich denke das haben schon viele vor Augen und wissen das. Aber es wurde ja ein massiver Aufwand betrieben um die 3/4 Mehrheit die beim ersten Mal verfehlt wurde zu erreichen. Werbeaufwand und jede Menge moralischer Druck sie können doch unserer Genossenschaft durch das Verweigern keinen Schaden zufügen. Ich habe das jetzt mal in meine Sprache übersetzt, natürlich wurde so nicht geworben sondern sie können unserer Genossenschaft nicht den Weg in die Zukunft verbauen.
Ich denke viele Genossen habe schlichtweg den Vorständen und dem Vertreterrat die ja unisono für die Öffnung waren vertraut ohne sich allzuviel Gedanken zu den Folgen zu machen. Entweder wollten Sie nicht oder konnten nicht. Wenn ich mir alleine die Posts von Daniel @metalposaunist ansehe wieviel technikfremde Genossen unterwegs sind, wie um Gottes Willen sollen dann die auch nur die Spur einer Ahnung davon haben was ggf. die Gedanken der Vorstandsebene sind. Ich selbst kleines Bsp. Kollege von mir die Datev ist super schließlich bekomme ich doch jedes Jahr eine Rückvergütung das ist doch der genossenschaftliche Gedanke. Auf die Idee das dies Rückvergütung ggf. schon eingepreist ist, kommt der Kollege nicht oder will oder kann nicht- wie auch immer.
@Koppelfeld schrieb:
Hinzu kommt:
Die DATEV-Software steckt in einer konzeptionellen Sackgasse. Es wird etwas Neues geben. Würden Sie die "ollen Kamellen" weiterentwickeln, wenn Sie wüßten, daß bald das ganze Produkt obsolet ist?
Starke Behauptung. Aber daraus kann sich ja eine konstruktive Diskussion ergeben.
DAs neue heißt alles online in der Cloud, aber hieß es nicht auch die Prolinie wird was ganz Neues ? Und wie ist es der Prolinie ergangen ? Das dürften hier alle wissen.
@andreashofmeister schrieb:
@Koppelfeld schrieb:
Hinzu kommt:
Die DATEV-Software steckt in einer konzeptionellen Sackgasse. Es wird etwas Neues geben. Würden Sie die "ollen Kamellen" weiterentwickeln, wenn Sie wüßten, daß bald das ganze Produkt obsolet ist?
Starke Behauptung. Aber daraus kann sich ja eine konstruktive Diskussion ergeben.
Eine erfahrungsbasierende Behauptung. Über vierzig Jahre Softwareentwicklung, davon etwa 1/3 in größeren Teams. Selbst wenn DATEV perfekt und vorausschauend geplant hätte -- wenn man sein Produkt nahtlos mit denen anderer Hersteller verwachsen läßt, dann muß man immer wieder auf diese Hersteller reagieren anstatt im Sinne des Projektes zu agieren.
Mit der Zeit wird überdies jede Software feist und unbeweglich, es ist wesentlich komplizierter, alte Zöpfe abzuschneiden als neue "Erker" anzukleben. Ich schimpfe mit "unseren" Jungs gerne, indem ich sage, "Ihr bastelt wieder am 'Great Barrier Reef'".
Das Dringende ist der Feind des Wichtigen -- gerade die DATEV steht wegen der Kapriolen unserer Legislative oft unter enormem Termindruck.
Ganz generell war die Idee, den operationalen Teil einer Standardsoftware von einem Rechenzentrum auf viele Zehntausende PCs zu verlagern, eine absehbare Sackgasse.
Ob man darüber diskutieren muß ? Ich glaube nicht.
@Koppelfeld schrieb:
...
"Wischiwaschi" statt effektiver und konzeptionellen Maßnahmen dominiert die Kommunikation.
Das wird noch ergänzt vom "Lullipulli" woker Themen: Wenn ich von "Kommunikativen Touchpoints mit Kund_innen" lese, dann weiß ich: Hier schreiben **bleep**, die nichts Produktives leisten können oder wollen und sich auf Kosten der Gemeinschaft alimentieren lassen.
Da wäre ich dann mal raus....ist mir zu direkt, zu persönlich......
Zitierte Beleidigung entfernt
Ernstgemeiint: Das war weder als Beleidigung gemeint und erst recht nicht als "persönliche" solche.
Die jungen Leute kann ich durchaus verstehen: Es wird ihnen ja nicht mehr vermittelt, "per aspera ad astra", sondern: "Wie kann ich mit minimalem Aufwand ein Maximum für mich herausschlagen?".
Und wenn es eine Branche gibt, in der man mit minimalem Aufwand ein maximales potemkinsches Dorf aufbauen kann, dann ist es neben der Politik die "IT". Denn damit kennt sich ja jeder aus.
Wenn ich da an "Miss Code" Aja Jaff denke: "Diese doofe Mathenote hätte mich doch fast mein Abi gekostet". Sowas wird als "Starinformatikerin" gehandelt.
Oder Frau Sivana Koch-Mehrin: "Na klar war meine Doktorarbeit Bockmist. Aber das hätte der Uni doch auffallen müssen und nicht mir. Was wollt Ihr von mir?".
Kann man den Leuten einen Vorwurf machen ?
Nur: Verarscht komme ich mir als 60jähriger schon vor, wenn ich von "kommunikativen Touchpoints" lese. In jungen Jahren habe ich das hoffentlich geschickter gemacht: Immer, wenn ich mit meinem Latein am Ende war, fing ich mit lateinischen Floskeln an. In der Rückschau betrachtet: Nutzbringend war das nicht.
"Wir leben in einer Zeit des unverantworteten Geschwätzes", hat Rupert Lay einmal formuliert.
( Achtung: meine Spoiler können Spuren von Ironie, Witz oder Unwitz enthalten 😉 )
bei "kommunikativen Touchpoints" denke ich einfach an Michelangelo und an die "Erschaffung des Adam".
Dann wird dieser Begriff sogar zum IT-"Weltkulturerbe" 😎
@Koppelfeld schrieb: [...] Immer, wenn ich mit meinem Latein am Ende war, fing ich mit lateinischen Floskeln an. In der Rückschau betrachtet: Nutzbringend war das nicht [...]
... in einem Forum für Jäger hätte das gut gepasst ... das mit dem Latein ...
@oschmitt schrieb:
(ich duz dich jetzt einfach, ich bin Oli)
Hi Oli 👋!
@oschmitt schrieb:
In jedem x-beliebigen Webshop stimme ich zu das meine Daten für Marketing und Vertrieb genutzt werden dürfen und wenn dann die DATEV mich gezielt ansprechen will soll das nicht machbar sein?
DATEV ≠ Webshop. DATEV hat zwar einen aber der verhält sich ja auch nicht wie jeder andere: Bestellhistorie; Bestellnummer; Login ins Shopkonto, ... aber im Ernst: Ja, ich glaube daran, dass das so ist. Ich hatte bzgl. meines lexOffice Problems aus der DATEV gehört, dass DATEV Logs und zum Teil wichtige Daten zur Fehlerbehebung nicht länger als 14T aufbewahren darf. Die sind nun vorbei. Also macht es die Fehlersuche nun in meinen Fall schwieriger. Muss man sich eben merken, nicht länger als 14T zu warten.
Praxisgerecht? Wohl eher nicht 👎. Hochsicher und zu 105% Datenschutzkonform? Ja.
@oschmitt schrieb:
Hier muss ein tiefergehende Aufklärung betrieben werden.
Herkules-Aufgabe. Dann musst Du das in der DATEV langfristig nachhaltig ändern aka jedem einzelnen Mitarbeiter sagen (übertrieben gesagt) und auch bei den Genossen anfangen und hier für die neue Ära des Internets werben. Manchmal gleicht das eher Warten auf Godot.
@Koppelfeld schrieb:
...
"Wischiwaschi" statt effektiver und konzeptionellen Maßnahmen dominiert die Kommunikation.
Das wird noch ergänzt vom "Lullipulli" woker Themen: Wenn ich von "Kommunikativen Touchpoints mit Kund_innen" lese, dann weiß ich: Hier schreiben **bleep**, die nichts Produktives leisten können oder wollen und sich auf Kosten der Gemeinschaft alimentieren lassen.
Da wäre ich dann mal raus....ist mir zu direkt, zu persönlich......
Ist aber fast immer so.
Faustregel: Wer Gendersprech etc. verwendet, hat inhaltlich nichts zu sagen. Ahr-Anrainer wissen, wovon ich spreche.
... nur eine 'Formalität':
der Satz, der dem ersten Zitat folgt, müsste auch als Zitat (eines anderen Users ) gekennzeichnet werden (wg. dem Copyright 😅)
@vogtsburger schrieb:
... nur eine 'Formalität':
der Satz, der dem ersten Zitat folgt, müsste auch als Zitat (eines anderen Users ) gekennzeichnet werden (wg. dem Copyright 😅)
Danke, @vogtsburger .
Zumal auch DATEV (Vorstandsmitglieder) hier mitlesen und auf Zitate achten.
Gut zu wissen, dass sowas nicht "untergeht"....
Pardon, natürlich.
Mein Problem ist, ich weiß nicht, welcher der vielen Buttons "zitiert". Deswegen kopiere ich immer in Gänsebeinchen.
@petermäurer schrieb:Pardon, natürlich.
Mein Problem ist, ich weiß nicht, welcher der vielen Buttons "zitiert". Deswegen kopiere ich immer in Gänsebeinchen.
Der wäre es, @petermäurer :